Havelkanal
Fang-Bedingungen
Alles, was übers Beißen entscheidet
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Havelkanal bei Nieder Neuendorf, Paretz und Wustermark. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Nieder Neuendorf
Hennigsdorf
Brieselang Revier-Sitz
Paretz
Priort
Wustermark
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Anfahrt über die öffentlichen Straßen und Kanalbrücken. Geparkt wird auf öffentlichen Parkplätzen oder auf ausgewiesenen Anglerparkplätzen. Im Südteil führen viele Zufahrten durch Landeswald und dürfen nur mit gültiger Waldfahrgenehmigung des Verbandes befahren werden.
Beide Ufer sind über Betriebs- und Feldwege weitgehend durchgehend begehbar. Das Ufer ist mit grober Steinschüttung befestigt und fällt zügig ab. Brücken, Schleusenanlagen und Uferbereiche dürfen zum Angeln auf eigene Gefahr betreten werden.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Havelkanal: 34 Kilometer gerade Kante quer durchs Havelland
Zwischen Nieder Neuendorf bei Hennigsdorf und der Mündung bei Paretz zieht der Havelkanal auf 34,18 Kilometern durch das westliche Berliner Umland. Gebaut wurde er 1951 und 1952, damit die Frachtschifffahrt West-Berlin umfahren konnte. Für dich am Wasser bedeutet das ein künstlich angelegtes Gewässer mit sehr regelmäßigem Profil: rund 34,5 Meter Wasserspiegelbreite, drei Meter Kanaltiefe, kaum Kurven. Wer diese Struktur einmal gelesen hat, kann sie über die gesamte Strecke anwenden.
Steinpackung, Ausweichstellen und der Einschnitt am Paarener Berg
Die Böschungen sind nur mit einer gut zwanzig Zentimeter starken Steinschüttung gesichert, die nicht bis zur Kanalsohle hinabreicht. Auf dieser Kante zwischen grober Packung und weicher Sohle sammeln sich Kleinfisch und Nahrung, weshalb der kurze, präzise Wurf hier oft mehr bringt als der weite. Sieben Ausweichstellen unterbrechen das gleichförmige Profil. Sie sind mindestens 500 Meter lang und im Wasserspiegel 37 Meter breit, also die auffälligsten Strukturbrüche der ganzen Strecke. Südlich von Buchow-Karpzow schneidet die Trasse in einem tiefen Einschnitt durch den Paarener Berg, ab Kanalkilometer 20,5 nutzt sie rund sieben Kilometer lang das Bett des alten Nauen-Paretzer-Kanals. Diese Übergänge zwischen Neubautrasse und altem Kanalbett sind Stellen, an denen sich das Ufer sichtbar verändert.
Weißfisch trägt die Strecke
Bei den Hegeveranstaltungen des Landesanglerverbandes Brandenburg an den Abschnitten bei Falkenrehde, Wustermark und Schönwalde-Glien landen regelmäßig Blei, Plötze, Güster, Rotfeder und Ukelei im Kescher, dazu Flussbarsch und die eingewanderte Schwarzmundgrundel. Die Grundeln haben sich in der Steinpackung festgesetzt und stehen dort in Massen, was den Barschen einen gedeckten Tisch liefert. Ein Barschschwarm ist am Kanal typischerweise schnell gefunden und dann sehr ergiebig, weiterziehen lohnt sich also mehr als stures Ausharren an einer Stelle. Aal wird durch die Angler des Kreisanglerverbandes Nauen regelmäßig besetzt.
Die Schleuse Schönwalde teilt den Kanal
Bei Kanalkilometer 8,75 liegt die einzige Schleuse der Strecke, sie überwindet eine Fallhöhe von 2,20 Metern. Oberhalb und unterhalb dieses Bauwerks betreuen zwei verschiedene Kreisanglerverbände das Wasser, befischbar ist der Kanal aber durchgehend von Nieder Neuendorf bis Paretz. Rechne mit Berufsschifffahrt, der Kanal ist als Wasserstraße der Klasse IV eingestuft. Wellenschlag und Sog gehören dazu, Ruten sicher ablegen und Abstand zur Fahrrinne halten. Nach durchlaufenden Schiffen wird oft Nahrung aufgewirbelt, die Minuten danach sind häufig die besten des Ansitzes.
Anfahrt und Uferwege
Von Norden her ist der Kanal über die Ortslagen Hennigsdorf, Schönwalde und Brieselang gut erreichbar, im Süden liegen Zeestow, Wustermark, Buchow-Karpzow und Falkenrehde an der Strecke. Beide Ufer lassen sich über Betriebs- und Feldwege ablaufen. Für den Südteil gilt eine Besonderheit: Etliche Zufahrten führen durch Landeswald und dürfen mit dem Auto nur mit gültiger Waldfahrgenehmigung des Verbandes befahren werden. Das wird kontrolliert, und ohne Genehmigung stellst du besser auf einem öffentlichen Parkplatz ab und legst den Rest zu Fuß zurück.