Havel
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Havel bei Bredereiche. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bredereiche Revier-Sitz
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Das Ufer des Stolpsees ist fast vollständig von breitem Schilfröhricht umgeben, dahinter liegen Flachmoore, Feuchtwiesen und Erlenbruchwälder. Frei zugängliche Uferstellen sind entsprechend selten.
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Beschreibung
Stolpsee: 371 Hektar Freiwasser zwischen Schilf und Halbinsel
Der Stolpsee bei Himmelpfort im Norden Brandenburgs ist kein stiller Waldsee, sondern eine offene, durchströmte Wasserfläche von 371 Hektar. Rund 3,6 Kilometer misst er in der Länge, bis zu 1,4 Kilometer in der Breite, und in der Mitte fällt der Grund auf 13 Meter ab. Im Schnitt sind es gut sechseinhalb Meter Wassertiefe. Weil der See groß und offen liegt, baut sich bei Wind schnell Welle auf. Genau deshalb finden sich Wasserpflanzen fast nur in den geschützten Buchten, während der Rest des Ufers von einem breiten Schilfgürtel gesäumt wird.
Struktur bringen vor allem drei Punkte ins Spiel. Im Südwesten schiebt sich eine Halbinsel in den See, im Süden liegt dem trichterförmigen Havel-Ausfluss eine kleine Insel vor, und im Nordosten mündet die Woblitz aus Richtung Lychen ein. An diesen Kanten wechseln Tiefe und Strömung auf kurzer Distanz. Dahinter schließen sich Flachmoore, Feuchtwiesen und Erlenbruchwälder an, im Südosten die Himmelpforter Heide.
Die Havel von Fürstenberg bis zur Schleuse Bredereiche
Das Revier endet nicht am Seeufer. Von Fürstenberg/Havel kommend läuft die Havel über die Siggelhavel in den Stolpsee ein und verlässt ihn im Süden Richtung Bredereiche. Bis zur Schleuse Bredereiche bei Wasserstraßenkilometer 47,8 sind es knapp dreizehn Kilometer Strecke. Der gesamte Abschnitt gehört zur Oberen Havel-Wasserstraße und wird von Sportbooten befahren, Frachtverkehr spielt hier keine Rolle mehr.
Für dich heißt das: zwei sehr verschiedene Gewässercharaktere auf einer Karte. Im See suchst du Kanten, Schilflinien und das Freiwasser über der tiefen Rinne. In den Flussstrecken arbeitest du mit Strömung, Uferbewuchs und den Verengungen vor und hinter der Schleuse, wo an der alten Schleusenkammer heute eine Wasserkraftanlage steht.
Ufer und Freiwasser: worauf du dich einstellst
Bewirtschaftet wird das Revier von der Seenfischerei Himmelpfort, die ihren Sitz direkt am See in Himmelpfort hat. Gefangen wird hier in der ganzen Bandbreite der märkischen Seenplatte: Hecht, Zander und Barsch als Räuber, dazu Karpfen, Aal, Wels und Plötze. Ein paar Punkte, die deine Planung erleichtern:
- Das Ufer ist über weite Strecken zugewachsen, freie Standplätze sind rar und schnell besetzt.
- Wind aus West und Nordwest läuft über die volle Seelänge, die Leeseite unter der Halbinsel bleibt deutlich ruhiger.
- Der Ausfluss im Süden bündelt Strömung und Fisch, hier lohnt sich Geduld mehr als ständiger Stellenwechsel.
Welche Regeln für Schonzeiten, Mindestmaße und Angelzeiten gelten, klärst du am besten vor dem ersten Wurf direkt beim bewirtschaftenden Betrieb. Wer die Region zum ersten Mal befischt, sollte außerdem einplanen, dass Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hier dicht beieinander liegen und für die jeweiligen Gewässer unterschiedliche Nachweise verlangt werden.