Havel

Gewässer

Havel Ketzin bis Brandenburg an der Havel

Deetz, Brandenburg
Fischereischutzgenossenschaft „Havel“ Brandenburg eG
0.0 (0)
Ein Angel-Revier über 24 km
Fänge

0 Fänge
1 Follower
0 Bewertungen
0 Bilder
wb_sunny

Fang-Bedingungen

Alles, was übers Beißen entscheidet

Live
76/100 Fangindex jetzt
06121824
Top · beste Zeit 19-24 Uhr Luftdruck stabil
thermostat 14° Luft
air 16 km/h Wind O
nights_stay 100 % Vollmond
water 91 cm Normalwasser
insights

Fang-Analyse

Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends

0
schedule Beißzeit
Top-Art
trending_up Trend 30 Tage
06121824
Beißzeit, Top-Arten & Trends erscheinen, sobald hier Fänge gemeldet werden

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Havel bei Potsdam, Brandenburg an der Havel und Deetz. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Potsdam

Brandenburg an der Havel

Deetz Revier-Sitz

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
FlussSee
Zielfische 13
AalBarschBrassenGüsterHechtKarpfenKaulbarschPlötzeQuappeRapfenSchleieWelsZander
Angeltechniken 5
BootsangelnFriedfischangelnKöderfischangelnRaubfischangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 16
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Betreten und Befahren der bewachsenen Uferzone Verboten
Echolot Verboten
Schleppangeln Verboten
Beim Friedfischangeln keine Fisch- oder Fleischköder Hinweis
Fänge nur für den Eigenbedarf Hinweis
Geführte Angeltouren und Guiding nur mit Lizenz Hinweis
Je Angeltag ein Hecht und ein Zander Hinweis
Je Angeltag zwei Fische aus Karpfen, Schleie, Aal, Quappe und Wels Hinweis
Köderfische nur getötet und aus dem Fanggewässer Hinweis
Nachweis über die entrichtete Fischereiabgabe mitführen Hinweis
Nur ein Köder je Angel, Geräte ständig beaufsichtigen Hinweis
Vom Boot nur verankert angeln, GPS-Motor gilt nicht als Anker Hinweis

Verein

Fischereischutzgenossenschaft „Havel“ Brandenburg eG

Margaretenhof 5, 14774 Brandenburg an der Havel, Brandenburg, Deutschland

Gewässer-Profil

24,0km
Länge
1200m
Breite
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Angelzeiten und Schonzeiten vorab beim bewirtschaftenden Betrieb prüfen.
Zugänglichkeit

Die Ufer sind von den Havelorten Ketzin, Schmergow und Deetz aus erreichbar. In Ketzin setzt eine Fähre über die Havel ans Südufer.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.

Gewässer-Medien

Noch keine Gewässer-Medien vorhanden

Gewässer-Rekorde

Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!

Alle Fänge

Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!

Angel-Spots

Noch keine Angel-Spots vorhanden.

Beschreibung

Havel von Ketzin bis zur Vorstadtschleuse Brandenburg

Ab Ketzin verliert die Havel jede Eile. Der Fluss zieht als breite Wasserstraße durch das flache Havelland, fächert sich zwischendurch in Nebenrinnen und Bruchwiesen auf und sammelt sich im Trebelsee wieder zu einer offenen Fläche. Bis zur Vorstadtschleuse in Brandenburg an der Havel wechseln sich Stromstrecke, Seenweite und stille Buchten ab. Bewirtschaftet wird der Abschnitt von der Fischereischutzgenossenschaft Havel Brandenburg, die hier auch Berufsfischerei betreibt. Deren Reusen und Netze stehen im Wasser, ein großzügiger Bogen darum gehört zum guten Ton.

Fahrrinne, Kanten und Schilfgürtel

Prägend ist die unterhaltene Fahrrinne der Unteren Havel-Wasserstraße. Im Trebelsee wird sie auf rund vier Meter gehalten, während die Flächen daneben flach auslaufen und deutlich unter zwei Meter bleiben. Diese Kante zwischen Fahrwasser und Flachwasser ist der spannendste Streifen der ganzen Strecke: Raubfisch steht dort im Bereich des Nahrungsangebots, ohne die Deckung des Krauts zu verlieren. Die Sichttiefe bleibt meist unter anderthalb Metern, das Wasser trägt also dauerhaft Trübung. Zander und Wels kommen damit bestens zurecht, helle und stark vibrierende Köder bringen entsprechend mehr Kontakte als filigrane Montagen.

Auf dem Fluss verkehren Güterschiffe von bis zu 125 Metern Länge. Wer vom Boot fischt, sucht sich seinen Platz abseits des Fahrwassers und behält die Rinne im Blick. Das bewachsene Uferband aus Röhricht, Rohrkolben und Seerosen ist Laichplatz und Kinderstube zugleich und damit der empfindlichste Teil der Strecke.

Der Trebelsee als Herzstück

Etwa zweieinhalb Kilometer lang und an der breitesten Stelle rund 1,2 Kilometer misst der Trebelsee, eingerahmt von Zachow und Gutenpaaren im Norden sowie Schmergow und Deetz im Süden. Der See ist durchflossen, es gibt also eine spürbare Grundströmung, die sich an Engstellen und Einläufen bemerkbar macht. Für Angler bedeutet das: Standplätze verschieben sich mit dem Wasserstand und dem Wind, und ein Platz, der im Frühjahr trägt, kann im Hochsommer leer sein. Im Sommer verkrautet der See in den flachen Bereichen großflächig.

Lohnend sind vor allem diese Strukturen:

  • Außenkanten der Röhrichtfelder, wo Kraut in freies Wasser übergeht
  • Übergänge vom Flachwasser zur Fahrrinne, besonders an Kurven
  • Mündungsbereiche der Altarme zwischen Ketzin und dem Trebelsee
  • windzugewandte Ufer nach mehreren Tagen gleicher Windrichtung

Zielfische und Taktik

Zander und Hecht stehen ganz oben auf der Wunschliste, dazu kommen kräftige Barsche, Welse und Aale. Friedfischangler finden in den ruhigen Buchten Brassen, Güstern und Plötzen in guten Stückzahlen, Karpfen und Schleien halten sich gern an den verkrauteten Flachbereichen auf. Rapfen jagen im Sommer an Strömungskanten und lassen sich mit schnell geführten Ködern überlisten.

Gewässerkenntnis zählt auf dieser Strecke mehr als Technik. Wer sich eine Handvoll Kanten und Krautfelder merkt und diese zu unterschiedlichen Tageszeiten abklappert, fängt auf Dauer besser als jemand, der großflächig sucht. Ein ruhiger Ansitz an einer Schilfkante am frühen Morgen bringt oft mehr als ein hektischer Wechsel über den halben See.

Lädt...