Havel
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Havel bei Bredereiche, Barsdorf und Mildenberg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bredereiche
Zehdenick
Barsdorf Revier-Sitz
Burgwall
Mildenberg
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Zufahrt über öffentliche Straßen und Wege. Geparkt wird auf öffentlichen Parkplätzen oder auf ausgewiesenen Anglerparkplätzen, die den Inhabern einer Angelberechtigung vorbehalten sind.
Zugang über die Ortslagen Zehdenick, Mildenberg, Burgwall und Bredereiche sowie über die Schleusenbereiche Regow, Zaaren und Schorfheide. Für das Betreten der Uferstreifen gelten die Betretungsregeln der Gewässerordnung.
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Beschreibung
Rund 32 Kilometer staugeregelte Havel
Zwischen der Schleuse Bredereiche und dem Mühlendamm in Zehdenick zieht die Havel als staugeregelte Wasserstraße durch den Norden Brandenburgs. Auf der Strecke liegen die Schleusen Regow, Zaaren und Schorfheide, die den Fluss in ruhige Haltungen mit träger Strömung teilen. Zur Angelstrecke gehören neben dem Hauptlauf auch Eisermanns Kanäle, die Häfen und die Ziegeleihäfen, zusammen rund 135 Hektar Wasserfläche. Der Charakter wechselt dabei ständig: mal schmaler Lauf mit überhängenden Erlen, mal breite Becken, dazu die Einmündung der Wentow-Gewässer bei Burgwall.
Ziegeleihäfen und Tonstiche prägen die Strecke
Im Gebiet zwischen Zehdenick und Burgwall wurde über Jahrzehnte Ton gestochen und zu Ziegeln gebrannt, ein großer Teil der Berliner Backsteine des 19. Jahrhunderts stammt von hier. Geblieben sind die Ziegeleihäfen, kurze Stichkanäle abseits des Fahrwassers, dazu die weite Tonstichlandschaft ringsum. Für dich sind vor allem die Übergänge interessant, also die Stellen, an denen ein beruhigtes Hafenbecken auf den durchströmten Hauptlauf trifft. Dort sammeln sich Kleinfische, und die Räuber stehen an der Kante.
Räuber am Fahrwasser, Friedfisch in den Buchten
Als Zielfische stehen Hecht, Zander, Barsch, Aal, Wels, Karpfen und Plötze auf dem Zettel. Der Hauptlauf ist als Wasserstraße der Klasse I ausgebaut, du hast also eine klare Fahrrinne und flachere Randbereiche mit Kraut und Totholz. Spinnfischer arbeiten sich sinnvoll an dieser Kante entlang, Ansitzangler suchen sich lieber ruhige Buchten. In den Sommermonaten läuft am späten Abend die beste Zeit auf Aal und Wels.
- Schleusenaus- und -einläufe bei Regow, Zaaren und Schorfheide mit ihrem ständigen Wasserwechsel
- Mündungsbereiche der Ziegeleihäfen und Kanäle
- Einmündung der Wentow-Gewässer bei Burgwall
- Brückenpfeiler und Steganlagen in den Ortslagen
Anfahrt, Ufer und Boot
Ans Wasser kommst du gut über die Ortslagen Zehdenick, Mildenberg, Burgwall und Bredereiche sowie über die Schleusenbereiche. Weil der Abschnitt eine Bundeswasserstraße ist, teilst du ihn mit Fahrgast- und Sportschifffahrt, ein Blick auf den Verkehr gehört an dieser Strecke dazu. Vom Boot aus erschließt du auch die Hafenbecken und Kanalarme, an die du vom Ufer kaum herankommst. Bewirtschaftet wird die Strecke als Fondsgewässer des Landesanglerverbandes Brandenburg, betreut vom Kreisanglerverband Gransee. Welche Berechtigungen du brauchst, klärst du am besten direkt beim Verband.