Gewässer

Havel Brandenburg an der Havel bis Rathenow

Fischereischutzgenossenschaft „Havel“ Brandenburg eG
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Ein Angel-Revier über 47 km
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Fang-Bedingungen
Ruhig Am besten 6 bis 9 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 139 cm · Normalwasser 19 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Havel bei Rathenow West, Briest und Premnitz. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Brandenburg an der Havel Revier-Sitz

km 4

Rathenow West

Briest

Premnitz

Gewässerdaten

Gewässertyp 3
Angeltechniken

Noch keine Daten vorhanden

Gewässerregeln 15
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angeln in Fischwegen Verboten
Betreten und Befahren der bewachsenen Uferzone Verboten
Echolot Verboten
Schleppangeln Verboten
Angeln nur vom verankerten Wasserfahrzeug oder Schwimmkörper Hinweis
Beim Friedfischangeln keine Fisch- oder Fleischköder Hinweis
Berufsfischerei hat Vorrang und darf nicht behindert werden Hinweis
Fänge nur für den Eigenbedarf Hinweis
Geführte Angeltouren nur mit Lizenz des Bewirtschafters Hinweis
Köderfische nur getötet und nur aus dem Fanggewässer desselben Tages Hinweis
Nur ein Köder je Angel, ausgelegte Geräte ständig beaufsichtigen Hinweis

Verein

Fischereischutzgenossenschaft „Havel“ Brandenburg eG

Margaretenhof 5, 14774 Brandenburg an der Havel, Brandenburg, Deutschland

Gewässer-Profil

47,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Die geltenden Bestimmungen und Schonzeiten erfragst du beim bewirtschaftenden Betrieb.
Zugänglichkeit

Zugang über die Ufer in Brandenburg an der Havel, Pritzerbe, Bahnitz, Premnitz und Rathenow. Die bewachsene Uferzone darf nicht betreten oder befahren werden. Teile der Strecke liegen im Naturpark Westhavelland, dort gelten zusätzliche Verhaltensregeln.

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Beschreibung

Havel von der Vorstadtschleuse Brandenburg bis Rathenow

Rund 47 Kilometer Fließstrecke liegen zwischen der Vorstadtschleuse in Brandenburg an der Havel und der Schleuse in Rathenow. Wer den Abschnitt zum ersten Mal befischt, merkt schnell, dass hier kein klassischer Fluss vor einem liegt. Das Gefälle ist winzig, Wehre und Schleusen halten das Wasser auf Stau, und die Strömung schiebt sich eher träge durch die Niederung. Hinter der Innenstadt übernimmt der Silokanal die Schifffahrt, während die alte Brandenburger Niederhavel einen ruhigeren Bogen dreht. Beide Wege treffen sich in der Seenkette westlich der Stadt wieder.

Quenzsee und Plauer See als Herzstück

Knapp 68 Hektar misst der durchflossene Quenzsee, tiefer als drei Meter wird er kaum. Gleich dahinter öffnet sich der Plauer See mit rund 640 Hektar Wasserfläche und maximal 6,7 Metern Tiefe. Für Raubfischangler ist das die spannendste Zone des Reviers: flache Krautfelder am Rand, ein deutlich tieferes Mittelfeld, dazu die Kanten der Fahrrinne, die als Wasserstraße quer durch den See führt. Hecht steht im Sommer an den Übergängen zwischen bewachsener Uferzone und freiem Wasser, Zander und Barsch folgen den Schwärmen aus Plötzen, Güstern und Brassen über den tieferen Bereichen.

Die Nebenseen ringsum gehören nicht zu dieser Strecke. Breitlingsee, Möserscher See, Gördensee, Pritzerber See und Beetzsee werden nicht durchflossen und sind eigene Reviere.

Flussabwärts über Pritzerbe und Premnitz

Ab Plaue verlässt der Fluss die Seenplatte und zieht Richtung Westhavelland. Kützkow, Briest, Fohrde, Pritzerbe, Bahnitz, Mögelin und Premnitz liegen an der Strecke, dazwischen wechseln schilfgesäumte Flachufer, Steinpackungen und tiefere Rinnen einander ab. Die Staustufe Bahnitz teilt den Abschnitt und schafft zwei recht unterschiedliche Charaktere: oberhalb breites, ruhiges Stauwasser, unterhalb spürbar mehr Zug. Aal, Wels und Quappe finden in den tieferen Rinnen und am verbauten Ufer ihre Verstecke, Karpfen und Schleie stehen eher in den warmen, flachen Buchten.

Zwischen Plaue und der Staustufe Bahnitz bleibt der Fluss vergleichsweise breit und ruhig. Dank der vielen Seen im Oberlauf hält die Havel ihren Wasserstand auch in längeren Trockenphasen erstaunlich stabil, was den Fischen feste Standplätze erlaubt. Auffällige Strukturen findest du an den Brückenpfeilern, an den Mündungen der Gräben und an den Liegestellen der Berufsschifffahrt, wo der Grund tiefer ausgeräumt ist.

Was du vor Ort einplanen solltest

Auf diesem Abschnitt gilt die Havel als Bundeswasserstraße, Berufsschifffahrt gehört zum Alltag. Am Plauer See arbeiten zudem Berufsfischer, deren Gerät und Anlagen du weiträumig umgehen musst.

  • Stelle dich auf Wellenschlag großer Schiffe ein und lege Ruten und Kescher sicher ab
  • Meide die bewachsene Uferzone, sie ist Laich- und Rückzugsraum
  • Teile der Strecke liegen im Naturpark Westhavelland, dort gelten zusätzliche Verhaltensregeln

Welche Bestimmungen im Einzelnen gelten und wie die Abschnittsgrenzen genau verlaufen, klärst du am besten direkt bei der bewirtschaftenden Genossenschaft.

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