Finowkanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Finowkanal bei Marienwerder, Eberswalde und Niederfinow. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Marienwerder
Finowfurt
Eberswalde Revier-Sitz
Niederfinow
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Ein Rad- und Wanderweg begleitet den Kanal von Finowfurt bis zum Schiffshebewerk Niederfinow und erschließt weite Teile des Ufers.
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Beschreibung
Der älteste Kanal Deutschlands als Angelrevier
Der Finowkanal zieht sich quer durch den Barnim und verbindet die Havel bei Liebenwalde mit der Oder bei Hohensaaten. Seit 1746 ist er in Betrieb, damit gilt er als älteste noch genutzte künstliche Wasserstraße des Landes. Für dich als Angler zählt vor allem, was daraus geworden ist: eine ruhige, kaum noch von Frachtschiffen befahrene Strecke mitten in der Stadt und im Wald, die der Landesanglerverband Brandenburg gepachtet hat. Der befischbare Abschnitt reicht von Finowfurt bis zur Lieper Schleuse und misst gut 25 Kilometer.
Struktur, Tiefe und wo die Fische stehen
Tief ist der Kanal nicht. Ein bis zwei Meter sind die Regel, zu den Ufern hin läuft es teils sehr flach aus. Die spannenden Stellen liegen deshalb dort, wo die Struktur wechselt. Zwölf Schleusen gliedern den Lauf und sorgen für Strömungskanten, tiefere Kolke und Sauerstoffeintrag. Rund um die Schleuse Eberswalde und die Heegermühler Schleuse lohnt sich der Ansitz besonders, wenn im Frühjahr und Herbst die Schleusung läuft. Entlang der Spundwände lässt sich hervorragend blinkern, hier stehen Barsch und Hecht dicht am Stahl. Schleien findest du eher in den Seerosenfeldern der ruhigen Buchten.
Saison und Taktik
Im Hochsommer macht dir das Kraut zu schaffen. Wer dann losgeht, fischt besser in der Dämmerung oder nachts, was auf den Verbandsgewässern ausdrücklich erlaubt ist. Ab dem Spätsommer wird es deutlich angenehmer, und im Herbst und Winter gehören die Schleusenbereiche und der Übergang zur Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße zu den verlässlichsten Adressen für Zander und Hecht. Das Artenspektrum ist breit: neben den Räubern stehen Brachse, Rotauge, Karpfen, Aal und Wels auf der Liste, dazu Rapfen und Quappe.
Zugang und Papiere
Ein Rad- und Wanderweg begleitet den Kanal von Finowfurt bis zum Schiffshebewerk Niederfinow. Dadurch kommst du an fast jeden Abschnitt heran, ohne lange zu suchen, und kannst mit dem Rad mehrere Stellen an einem Tag abklappern. Für den Ansitz brauchst du den gültigen Fischereischein samt Abgabemarke sowie eine Angelkarte für die Gewässer des Landesanglerverbands. Tages- und Wochenkarten gibt es online und vor Ort, die Einzelheiten fragst du am besten direkt beim Kreisanglerverband Barnim nach.