Havel

Gewässer

Havel Spandauer Schleusenbereich

Fischereiamt Berlin
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Ein Angel-Revier über 1 km
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schedule Beißzeit
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trending_up Trend 30 Tage
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 11
AalBarschBrachseHechtKarpfenPlötzeRotfederSchleieSchwarzmundgrundelWelsZander
Angeltechniken 3
FliegenfischenFriedfischangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 16
Anfüttern Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angelveranstaltungen mit Wettbewerbscharakter Verboten
Fang gefährdeter Kleinfischarten wie Karausche, Bitterling, Steinbeißer Verboten
Hältern bei erheblichem Sog und Schwall durch Schiffsverkehr Verboten
Lebende Fische als Köder Verboten
Lockfutter am Vortag einbringen Verboten
Raubfischköder und Köderfischsenken vom 1. Januar bis 30. April Verboten
Zurücksetzen von Fischen allein zur Dokumentation Verboten
Fischereischein mit gültiger Fischereiabgabemarke Hinweis
Gefangene Schwarzmundgrundeln sind zu entnehmen Hinweis
Höchstens drei Fische der Arten Aal und Zander pro Person und Tag Hinweis
Höchstens drei Haken je Handangel Hinweis
Höchstens zwei Handangeln, mit Spinn- oder Flugangel nur eine Hinweis

Verein

Fischereiamt Berlin

Havelchaussee 149/151, 14055 Berlin, Berlin, Deutschland

Gewässer-Profil

0,7km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, das Nachtangeln ist eingeschlossen. Fischereischein und gültige Fischereiabgabemarke sind zusätzlich nötig.
Parkmöglichkeiten

Am Lindenufer in der Spandauer Altstadt stehen gebührenpflichtige Stellplätze, von dort sind es keine 100 Meter ans Wasser. Mit der U-Bahn steigst du am Bahnhof Altstadt Spandau aus und läufst rund 250 Meter bis ans Ufer.

Zugänglichkeit

Das Westufer erschließt die Promenade am Lindenufer, sie führt von der Juliusturmbrücke flussab. Nördlich der Brücke reicht der historische Kolk bis dicht unter die Schleuse. Die Ufer sind durchgehend befestigt, einen flachen Einstieg gibt es nicht.

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Beschreibung

Havel unterhalb der Schleuse Spandau

Kaum ein anderer Berliner Angelabschnitt ist so kurz und so klar umrissen wie dieser. Zwischen dem Unterhaupt der Schleuse Spandau und der Stelle, an der die Spree einmündet, liegen gut 600 Meter Havel. Genau dort beginnt die Zählung der Unteren Havel-Wasserstraße bei Kilometer null. Östlich an der Spree liegt die Zitadelle, am Westufer drängt sich die Spandauer Altstadt bis an die Kante. Oberhalb der Schleuse zweigt nach Westen der Mühlengraben ab und legt sich als schmaler Seitenlauf um den alten Stadtkern.

Was Schleuse und Wehr mit dem Wasser machen

Die Anlage prägt den Abschnitt stärker als jede Uferstruktur. Im Mittel laufen rund 60 Kubikmeter pro Sekunde über das Wehr, dazu kommt der Schwall aus der Schleusenkammer, die 115 Meter lang sowie 12,5 Meter breit ist und seit 2002 arbeitet. Die mittlere Fallhöhe von 2,81 Metern hält das Wasser unterhalb des Bauwerks dauerhaft in Bewegung. Diese Strömungskante ist der eigentliche Grund, hier zu angeln. Kleinfisch sammelt sich in der Verwirbelung, Räuber warten an deren Rand.

Weiter flussab wird es ruhiger, ruhig ist es trotzdem nie. Der Abschnitt gehört zu einer stark befahrenen Bundeswasserstraße. Fahrgastschiffe und Sportboote ziehen dicht an den befestigten Ufern vorbei und schicken regelmäßig Welle und Sog hinterher. Drei Dinge lohnt es sich deshalb mitzudenken:

  • Nach jeder Schleusung ändert sich die Strömung für einige Minuten spürbar.
  • Leichte Montagen halten an der Kante schlecht, mehr Gewicht spart Ärger.
  • Rutenauflagen und Kescher gehören gesichert, der Wellenschlag kommt ohne Vorwarnung.

Zielfische auf engem Raum

Berlins Gewässer führen einen recht gleichmäßigen Artenmix, und der Schleusenbereich macht davon keine Ausnahme. Häufig sind Plötze, Barsch, Rotfeder, Hecht, Schleie, Brachse und Aal. Dazu kommen Zander, Karpfen und Wels. Karpfen, Schleien, Hechte und Welse setzt das Fischereiamt im Herbst nach. Wer im Sog der Schleusung auf Raubfisch geht, arbeitet meist mit der Spinnrute, während sich die Friedfischangel eher in den beruhigten Randbereichen lohnt. Die eingewanderte Schwarzmundgrundel ist längst angekommen und muss nach dem Fang entnommen werden.

Vor Ort am Lindenufer

Den Zugang bekommst du über die Promenade am Lindenufer, die auf dem Westufer von der Juliusturmbrücke flussab führt. Nördlich der Brücke reicht der historische Kolk bis dicht unter die Schleuse. Die Ufer sind hier durchgehend befestigt, einen flachen Einstieg ins Wasser gibt es nicht. Abgestellt wird am Lindenufer, vom Stellplatz sind es keine zwei Minuten ans Wasser. Wer mit der U-Bahn kommt, steigt am Bahnhof Altstadt Spandau aus und läuft ein kurzes Stück durch die Altstadt. Bewirtschaftet wird die Strecke vom Fischereiamt Berlin. Welche Auflagen im Einzelnen gelten, steht im Erlaubnisvertrag, den du vor dem ersten Wurf einmal in Ruhe lesen solltest.

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