Havel
Fang-Bedingungen
Alles, was übers Beißen entscheidet
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Havel bei Hennigsdorf und Spandau. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Hennigsdorf Revier-Sitz
Spandau
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Beide Ufer des Aalemannkanals sind öffentlich zugänglich, am Nordufer verläuft die Straße Aalemannufer. Eine Autofähre verbindet das Ostende des Kanals mit Tegelort auf der anderen Havelseite. Am Berliner Ostufer liegen die Ortsteile Hakenfelde, Konradshöhe und Heiligensee.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Oberhavel zwischen Spandau und der Landesgrenze
Gut zehn Kilometer Hauptlauf der Havel liegen zwischen der Schleuse Spandau und der Stelle, an der die Landesgrenze mitten durch den Nieder Neuendorfer See läuft. Dieser Abschnitt gehört zur Havel-Oder-Wasserstraße, und das merkst du am Wasser. Berufsschifffahrt zieht durch das markierte Fahrwasser, dazu kommt in der warmen Hälfte des Jahres reichlich Sportbootverkehr. Sog und Schwall wirbeln Nahrung auf und bringen Bewegung in träge Fische. Wer das einplant, angelt hier deutlich entspannter.
Befischbar ist ausschließlich der Teil auf Berliner Landesgebiet. Die Grenze verläuft in Nord-Süd-Richtung durch den See, das westliche Ufer gehört zu Brandenburg und braucht eine eigene Erlaubnis. Auf der Berliner Seite reihen sich Hakenfelde, Konradshöhe und Heiligensee am Ufer, dazwischen liegen Grünstreifen, Uferwege und Stegreihen. Welche Bereiche deine Karte abdeckt und welche Angelzeiten darin stehen, klärst du vorab beim Fischereiamt Berlin.
Nieder Neuendorfer See als Flusssee
Vom Einlauf des Teufelsseekanals bis zum nördlichen Ende misst der Nieder Neuendorfer See etwa sechs Kilometer. Im Fahrwasser der Berufsschifffahrt wird eine durchschnittliche Tiefe von 4,50 Metern angegeben, nach Norden hin wird der See flacher und zeigt deutliche Verlandungstendenzen. Genau diese Übergänge tragen den Fisch. Die Kante vom Fahrwasser ins Flache, die Ränder der Röhrichtgürtel und die Seerosenfelder in den windgeschützten Buchten sind Stellen, an denen sich ein längerer Ansitz lohnt.
Stichkanäle am Spandauer Ufer
Vom Hauptlauf zweigen zwei kurze Stichkanäle ab. Der Teufelsseekanal mündet am Südende des Sees ein. Der Aalemannkanal zieht rund 700 Meter schnurgerade vom Havelufer nach Westen bis zur Niederneuendorfer Allee am Spandauer Forst. Beide Uferseiten sind von einem schmalen Grünstreifen eingefasst und öffentlich zugänglich, am Nordufer läuft die Straße Aalemannufer entlang. Seit 2010 verbindet eine Schrägseilbrücke für Fuß- und Radverkehr die beiden Seiten, am Ostende setzt eine Autofähre nach Tegelort über. Ruhiges Wasser, klare Kanten und wenig Strömung machen den Kanal zur guten Ausweichadresse, wenn auf dem Hauptlauf zu viel Betrieb herrscht.
Fischbestand und Standplätze
Am häufigsten stehen in den Berliner Gewässern Plötze, Barsch, Blei, Aal und Hecht. Dazu kommen Zander, Karpfen, Schleie und Wels, vereinzelt taucht auch die Quappe auf. Der Aalbestand wird vom Fischereiamt seit Jahren durch Besatz gestützt, was den Aal auf dieser Strecke zu einem lohnenden Ziel für den nächtlichen Ansitz macht.
Für die Planung lohnt der Blick auf Struktur statt auf die Uhr. Steinschüttungen an den Uferbefestigungen, Stegreihen vor den Wassersportvereinen, die Mündungen der beiden Kanäle und die Fahrwasserkante liefern die Standplätze. In der Dämmerung verlagert sich vieles ins Flache, tagsüber hält sich Weißfisch gern im Schatten der Stege und zwischen den Booten.