Gewässer

Havel Oberhavel Berlin, Landesgrenze bis Spandau

Fischereiamt Berlin
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Ein Angel-Revier über 10 km
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Fang-Bedingungen
Ruhig Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
ca. 15 °C Wasser 334 cm · Normalwasser 17 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Havel bei Hennigsdorf und Spandau. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Berlin-Spandau und Reinickendorf Revier-Sitz

km 10

Hennigsdorf

Spandau

Gewässerdaten

Gewässertyp 3
Angeltechniken 1
Gewässerregeln 22
Anfüttern Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angelhaken mit mehr als drei Schenkeln Verboten
Angeln mit lebenden Köderfischen Verboten
Angelveranstaltungen mit Wettbewerbscharakter Verboten
Fang ganzjährig geschützter Kleinfischarten Verboten
Fangen und Zurücksetzen allein zur Dokumentation Verboten
Kunstköder mit feststehenden Mehrfachhaken Verboten
Schleppangeln hinter Fahrzeugen Verboten
Zurücksetzen nicht heimischer und gebietsfremder Fische Verboten
Aal und Zander zusammen höchstens drei Fische je Person und Fangtag Hinweis
Anfüttern vor dem Fangtag nicht zulässig Hinweis
Fischereischein mit gültiger Fischereiabgabemarke erforderlich Hinweis
Hältern nur bis zum Ende des Fangtages, gehälterte Fische nicht zurücksetzen Hinweis
Höchstens drei Haken je Handangel Hinweis
Höchstens zwei Handangeln, mit Spinn- oder Flugangel nur eine Hinweis
Köderfische nur im Gewässer oder Gewässersystem des Fangs verwenden Hinweis
Köderfischsenke vom 1. Januar bis 30. April nicht einsetzbar Hinweis
Lockfutter höchstens 500 Gramm je Person und Fangtag Hinweis
Setzkescher nicht bei starkem Wellenschlag oder starkem Sog durch Schifffahrt Hinweis

Verein

Fischereiamt Berlin

Havelchaussee 149/151, 14055 Berlin, Berlin, Deutschland

Gewässer-Profil

10,3km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten, Mindestmaße und die Frühjahrssperre für Raubfischköder beim Fischereiamt prüfen.
Zugänglichkeit

Beide Ufer des Aalemannkanals sind öffentlich zugänglich, am Nordufer verläuft die Straße Aalemannufer. Eine Autofähre verbindet das Ostende des Kanals mit Tegelort auf der anderen Havelseite. Am Berliner Ostufer liegen die Ortsteile Hakenfelde, Konradshöhe und Heiligensee.

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Fischbestand
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Beschreibung

Oberhavel zwischen Spandau und der Landesgrenze

Gut zehn Kilometer Hauptlauf der Havel liegen zwischen der Schleuse Spandau und der Stelle, an der die Landesgrenze mitten durch den Nieder Neuendorfer See läuft. Dieser Abschnitt gehört zur Havel-Oder-Wasserstraße, und das merkst du am Wasser. Berufsschifffahrt zieht durch das markierte Fahrwasser, dazu kommt in der warmen Hälfte des Jahres reichlich Sportbootverkehr. Sog und Schwall wirbeln Nahrung auf und bringen Bewegung in träge Fische. Wer das einplant, angelt hier deutlich entspannter.

Befischbar ist ausschließlich der Teil auf Berliner Landesgebiet. Die Grenze verläuft in Nord-Süd-Richtung durch den See, das westliche Ufer gehört zu Brandenburg und braucht eine eigene Erlaubnis. Auf der Berliner Seite reihen sich Hakenfelde, Konradshöhe und Heiligensee am Ufer, dazwischen liegen Grünstreifen, Uferwege und Stegreihen. Welche Bereiche deine Karte abdeckt und welche Angelzeiten darin stehen, klärst du vorab beim Fischereiamt Berlin.

Nieder Neuendorfer See als Flusssee

Vom Einlauf des Teufelsseekanals bis zum nördlichen Ende misst der Nieder Neuendorfer See etwa sechs Kilometer. Im Fahrwasser der Berufsschifffahrt wird eine durchschnittliche Tiefe von 4,50 Metern angegeben, nach Norden hin wird der See flacher und zeigt deutliche Verlandungstendenzen. Genau diese Übergänge tragen den Fisch. Die Kante vom Fahrwasser ins Flache, die Ränder der Röhrichtgürtel und die Seerosenfelder in den windgeschützten Buchten sind Stellen, an denen sich ein längerer Ansitz lohnt.

Stichkanäle am Spandauer Ufer

Vom Hauptlauf zweigen zwei kurze Stichkanäle ab. Der Teufelsseekanal mündet am Südende des Sees ein. Der Aalemannkanal zieht rund 700 Meter schnurgerade vom Havelufer nach Westen bis zur Niederneuendorfer Allee am Spandauer Forst. Beide Uferseiten sind von einem schmalen Grünstreifen eingefasst und öffentlich zugänglich, am Nordufer läuft die Straße Aalemannufer entlang. Seit 2010 verbindet eine Schrägseilbrücke für Fuß- und Radverkehr die beiden Seiten, am Ostende setzt eine Autofähre nach Tegelort über. Ruhiges Wasser, klare Kanten und wenig Strömung machen den Kanal zur guten Ausweichadresse, wenn auf dem Hauptlauf zu viel Betrieb herrscht.

Fischbestand und Standplätze

Am häufigsten stehen in den Berliner Gewässern Plötze, Barsch, Blei, Aal und Hecht. Dazu kommen Zander, Karpfen, Schleie und Wels, vereinzelt taucht auch die Quappe auf. Der Aalbestand wird vom Fischereiamt seit Jahren durch Besatz gestützt, was den Aal auf dieser Strecke zu einem lohnenden Ziel für den nächtlichen Ansitz macht.

Für die Planung lohnt der Blick auf Struktur statt auf die Uhr. Steinschüttungen an den Uferbefestigungen, Stegreihen vor den Wassersportvereinen, die Mündungen der beiden Kanäle und die Fahrwasserkante liefern die Standplätze. In der Dämmerung verlagert sich vieles ins Flache, tagsüber hält sich Weißfisch gern im Schatten der Stege und zwischen den Booten.

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