Zusam
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Verein
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01. Januar bis 31. Dezember
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Beschreibung
Schmales Wasser mit Charakter bei Gabelbach
An der Rücklenmühle nimmt dein Tag an der Zusam seinen Anfang. Auf gut anderthalb Kilometern schlängelt sich der Fluss durch die sanfte Landschaft bei Gabelbach, mal flach über Kiesgrund, mal tiefer ausgespült in den vielen Kurven. Mit vier bis sechs Metern Breite ist das ein überschaubares Gewässer, in dem du die Struktur richtig lesen kannst. Jede Außenkurve, jeder Gumpen und jeder Krautrand verrät dir, wo sich ein Standplatz lohnt.
Wo welcher Fisch steht
Tagsüber lohnt der Blick auf die Räuber. Hechte hängen an den Krautkanten und in den strömungsberuhigten Buchten, und mit dem Spinnköder klapperst du am besten die Übergänge von flach zu tief ab. In den ruhigeren Passagen tummeln sich Weißfische wie Hasel, Rotauge und Ukelei, dazu Döbel, die im Sommer knapp unter der Oberfläche rauben. An den Kiesstrecken kannst du auf Barbe rechnen, eine Art, die das saubere, fließende Wasser hier zu schätzen weiß, und in den flotteren Abschnitten steht die Bachforelle.
Ansitz nach Einbruch der Dunkelheit
Richtig spannend wird die Strecke, sobald das Licht weggeht. Wer auf Aal und Barbe ansitzt, fährt mit etwas kräftigerer Schnur besser, denn in der Dämmerung gehen hier auch kapitale Brocken ans Grundblei, vereinzelt sogar ein Karpfen. Ein eigenes Kapitel ist die Quappe. Durch den Besatz mit Aalrutten hast du im Winter die Chance auf einen Fisch, den du an den wenigsten Flüssen gezielt beangeln kannst. Kalte, klare Nächte sind dafür die beste Zeit.
Bevor du den ersten Wurf machst
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Fischereiverein Zusmarshausen. Wie der Zugang geregelt ist und welche Regeln am Wasser gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, ebenso die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße. Geangelt wird hier ganz klassisch auf Grund, an der Pose oder mit dem Spinnköder. Petri Heil an der Zusam.