Weißer Regen
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01. Mai bis 30. September
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Beschreibung
Fliegenfischen am Weißen Regen bei Bad Kötzting
Von der Straßenbrücke bei Grafenwiesen bis in die Stadtmitte von Bad Kötzting gehört der Weiße Regen ganz den Fliegenfischern. Der Fluss entspringt als Seebach dem Kleinen Arbersee am Großen Arber und zieht durch den Bayerischen Wald, ehe er auf diesem gut vier Kilometer langen Abschnitt die Kurstadt erreicht. Gefischt wird hier ausschließlich mit der künstlichen Fliege, ob du dabei Trockenfliege, Nymphe oder Streamer anbietest, bleibt dir überlassen.
Äschenrevier mit kurzer Saison
Der Abschnitt steht in erster Linie für die Äschenfischerei, und genau das macht ihn besonders. Daneben gehen Bachforelle, Regenbogenforelle und Saibling an die Fliege, auch Döbel sind im Wasser regelmäßig unterwegs. Huchen und Barbe kommen ebenfalls vor, stehen hier aber unter besonderem Schutz. Die Gastsaison ist bewusst kurz gehalten und reicht von Anfang Mai bis Ende September, danach hat das Wasser wieder seine Ruhe.
Naturbelassenes, strukturreiches Wasser
Über weite Strecken ist der Weiße Regen hier noch naturbelassen und strukturreich. Rauschen wechseln mit ruhigeren Gumpen, dazwischen unterbrechen mehrere Wehre den Lauf, die inzwischen mit Fischwanderhilfen ausgestattet sind. Dass es dem Wasser gut geht, zeigt auch die Begleitfauna: Koppe, Gründling und Schmerle sind fester Bestandteil des Bestands und gelten als Zeichen für saubere, sauerstoffreiche Forellen- und Äschenregion.
Bewirtschaftung und Bestimmungen
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Bezirksfischereiverein Kötzting, der seit 1902 besteht und die Gewässer rund um die Kurstadt betreut. Die aktuell geltenden Bestimmungen samt Schonzeiten und Mindestmaßen klärst du am besten vorab direkt beim Verein. Dann steht ein paar ruhigen Stunden an einem der schönsten Fliegenwasser des Bayerischen Waldes nichts mehr im Weg. Petri Heil!