Vils
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Vils bei Ensdorf und Theuern. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Ensdorf
Theuern Revier-Sitz
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Die Vils zwischen Theuern und Ensdorf
Südlich von Amberg hat sich die Vils ein tiefes Kastental in den Oberpfälzer Jura gegraben, und genau dort liegt diese Strecke: vom Ortsrand von Theuern bis zur Staatsstraßenbrücke bei Ensdorf. Der Fluss zieht hier in ruhigen Bögen durchs Tal, unterbrochen von Wehranlagen, die dem Wasser immer wieder neuen Rhythmus geben. Der Untergrund ist überwiegend sandig, dazu kommen kiesige Rauschen und tiefere Kolke unterhalb der Wehre. Wer gern an einem klassischen Oberpfälzer Flusslauf fischt, ohne weite Wege zwischen den Spots, findet in diesem Revier des Fischereivereins Schmidmühlen ein gut erreichbares Stück Vils.
Drei Teilstrecken, ein Revier
Das Revier gliedert sich in die Teilstrecken Vils 2, 3 und 4, die zusammen befischt werden. Vils 2 beginnt unterhalb der Brücke in Theuern und reicht bis zur Wehranlage Wolfsbach. Vils 3 schließt bis zum Wehr Leidersdorf an, und Vils 4 führt von dort bis kurz unterhalb der Brücke der Staatsstraße bei Ensdorf. Zusammen sind das rund sechs Kilometer Flussstrecke. Gerade die Bereiche um die Wehre lohnen einen genauen Blick, denn dort wechseln sich strömungsberuhigte Zonen und bewegtes Wasser auf engem Raum ab. Zwischen Wolfsbach und Leidersdorf teilt sich der Fluss zeitweise in zwei Arme, was zusätzliche Kanten und Strömungsschatten schafft.
Fischbestand und Angeln vor Ort
Die Vils zählt in diesem Abschnitt zur Barbenregion, entsprechend prägen strömungsliebende Arten das Bild. Neben Barbe und Döbel stehen Rotauge, Rotfeder, Brasse und Schleie im Fluss, dazu Aal, Karpfen und Barsch. In den kühleren, sauerstoffreichen Rauschen finden sich Bach- und Regenbogenforelle. Mit Hecht und Zander haben auch die Räuber ihren festen Platz. Geangelt wird vom Ufer aus, was bei der überschaubaren Breite des Flusses gut funktioniert. Für die Weißfische und Barben bietet sich das Ansitzangeln in der Strömung an, während sich die Räuber gut mit dem Spinnfischen an Kanten, Wehrkolken und Krautfeldern suchen lassen.
Bewirtschaftung durch den Fischereiverein Schmidmühlen
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Fischereiverein Schmidmühlen e.V., der das Revier hegt und betreut. Die aktuelle Gewässerordnung mit allen Schonzeiten, Mindestmaßen und Köderregeln erfragst du am besten direkt beim Verein, denn einzelne Uferbereiche und Nebenarme sind vom Angeln ausgenommen. Ein Blick auf die Regeln vor dem ersten Ansitz erspart dir vor Ort böse Überraschungen. Petri Heil an der Vils!