Vils
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Januar bis 31. Dezember
Die Uferbereiche der Strecke sind frei zugänglich.
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Beschreibung
Die Vils zwischen Drahthammer und Haselmühl
Südlich der Amberger Altstadt schiebt sich die Vils gemächlich Richtung Kümmersbruck, und genau hier liegt das Revier Haselmühl des Fischerei-Vereins Amberg 1893 e.V. Die Strecke beginnt unterhalb des Wehrs Drahthammer und endet kurz vor dem Wehr Haselmühl. Auf diesem knapp anderthalb Kilometer langen Stück zeigt der Fluss zwei Gesichter. Direkt unter dem Wehr ist der Grund steinig und sandig, das Wasser zieht spürbar, weiter flussab staut sich die Vils und der Boden nimmt zunehmend schlammigen Charakter an. Unterwasserpflanzen gibt es reichlich, dazu arbeitet ein Biber an den Ufern und sorgt für zusätzliche Struktur.
Stauwurzel oben, ruhiger Stau unten
Diese Zweiteilung macht das Revier abwechslungsreich. In der strömenden Stauwurzel stehen Bachforellen und Barben, im tieferen Staubereich dominieren die Karpfenartigen. Insgesamt ist die Vils bei Amberg erstaunlich artenreich: Neben Karpfen, Schleie, Brachse und Rotauge gehen hier auch Hecht, Zander, Barsch, Aal, Rutte und Waller an den Haken, dazu Strömungsfische wie Nase, Döbel und Hasel. Der Wallerbestand soll dabei bewusst kurz gehalten werden. Wer die leichte Rute mag, findet in der Stauwurzel ein gutes Stück zum Fliegenfischen. Dass der Kormoran hier regelmäßig auftaucht, spricht nebenbei für den Fischreichtum der Strecke.
Zugang und Umfeld
Die Ufer der Strecke sind frei zugänglich, du erreichst sie von Amberg-Drahthammer aus ebenso wie von Haselmühl in Kümmersbruck. Zwischen Wohnbebauung, Wiesen und Gehölzstreifen wechseln sich offene Angelplätze und beschattete Uferabschnitte ab, sodass du je nach Tageszeit und Zielfisch wählen kannst. Der Umgehungsbach, der die Abschnitte Drahthammer und Haselmühl miteinander verbindet, gehört nicht zum Angelrevier. Petri Heil an der Vils!