Rodach (Itz)
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Beschreibung
Forellenwasser zwischen Roßfeld und Gauerstadt
Kurz hinter der thüringisch-bayerischen Landesgrenze nimmt die Rodach Fahrt auf, und genau dort beginnt das Revier des Angelvereins Rodachtal. Auf rund 8,3 Kilometern zieht der Fluss von Roßfeld bis zum Einlauf der Harras bei Gauerstadt durch das obere Rodachtal. Es ist ein typischer Mittelgebirgsbach mit klarer Strömung, kiesigem Grund und wechselnden Tiefen, also genau das Wasser, in dem sich Salmoniden wohlfühlen.
Was hier schwimmt
Die Bachforelle gibt am Rodach-Oberlauf den Ton an und wird hier stellenweise richtig kapital. Wer gezielt sucht, trifft daneben auf Regenbogenforelle, Äsche, Döbel und Barsch. Die kühle, sauerstoffreiche Strömung prägt den Charakter der Strecke und erklärt, warum die Forelle den Bestand dominiert. Übrigens hat sich auch der Signalkrebs breitgemacht, der mancherorts ordentliche Größen erreicht.
Ansitz und Taktik am Bach
An einem schmalen, strömenden Gewässer wie diesem zählt Beweglichkeit mehr als schweres Gerät. Im Raum Bad Rodach bringt das Posenangeln erfahrungsgemäß die besten Ergebnisse, weil du den Köder kontrolliert durch Gumpen, Kehrwasser und die tieferen Rinnen unterhalb von Strukturkanten führen kannst. Wer mit der Fliege oder leichtem Spinngerät unterwegs ist, arbeitet sich am besten flussaufwärts vor und liest das Wasser Stück für Stück. Die Fischwassergrenzen sind entlang der Strecke mit Vereinsschildern markiert, sodass du dich gut orientieren kannst.
Bevor du losziehst
Die Rodach wird vom Angelverein Rodachtal 1998 e.V. bewirtschaftet, der zusätzlich die Nebenbäche Walbur und Harras betreut. Ob und welche Gastkarten es für die Strecke gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. So bist du auf der sicheren Seite und kannst dich ganz aufs Wasser konzentrieren. Petri Heil an der Rodach!