Rodach (Itz)
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Rodach (Itz) bei Gemünda. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Gemünda Revier-Sitz
Gewässerdaten
Verein
Sport-Fischerei-Verein Seßlach e.V.
Gewässer-Profil
01. Mai bis 28. Februar
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Beschreibung
Die Rodach bei Seßlach: ein Fluss mit zwei Gesichtern
Die Rodach kommt aus dem thüringischen Hildburghausen und pendelt auf ihrem Weg zur Itz mehrfach über die Grenze nach Oberfranken. Im Revier des Sport-Fischerei-Vereins Seßlach beangelst du sie auf gut zehn Kilometern, und zwar an beiden Ufern. Die Strecke beginnt an der ehemaligen Landesgrenze bei der Gehegsmühle zwischen Gemünda und Ummerstadt und zieht sich flussab bis unterhalb von Schloß-Wiesen. Auf diesem Abschnitt erlebst du den Fluss in ganz unterschiedlichen Stimmungen: ruhige, tiefe Gumpen wechseln sich mit flachen, rasch strömenden Passagen ab.
Was die Strömung über die Standplätze verrät
Gerade dieser Wechsel macht den Reiz aus. In den tiefen, langsamen Bereichen stehen gern Friedfische und Räuber auf der Lauer, während die rauschenden Riffel klassisches Salmonidenwasser sind. Wer die Struktur liest, findet schnell die spannenden Kanten: Übergänge von schnell zu langsam, Unterstände am Prallhang, das tiefere Wasser hinter Hindernissen. Seit der Renaturierung 2002 hat sich am Fluss viel getan. Angelegte Feuchtbiotope schufen neue Ruhe- und Laichzonen, und auch der Biber hat hier wieder seine Spuren hinterlassen, was dem Gewässer zusätzlich Struktur gibt.
Womit du an der Rodach rechnen kannst
Der Schwerpunkt liegt auf Salmoniden, doch die Artenliste ist breiter aufgestellt. Neben Bachforelle, Regenbogenforelle und Bachsaibling triffst du auf Barbe und Döbel, dazu Hecht, Barsch und Karpfen, und in den ruhigeren Zonen auch Schleie, Brachse, Rotauge und Aal. Entsprechend vielseitig kannst du ans Wasser gehen, vom gezielten Ansitz auf Grund bis zur leichten Pose im ruhigen Kehrwasser.
Bevor du loslegst
Die Rodach wird zusammen mit Helling und Kreck vom Verein bewirtschaftet, und die Erlaubnis für die drei Gewässer gehört zusammen. Welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. An der Mühle Dietersdorf und im Bereich der Gehegsmühle liegen ausgewiesene Schongebiete, die vor Ort beschildert sind und weder betreten noch beangelt werden dürfen. Achte außerdem auf Wegabsperrungen und halte dich von Feldern und Wiesen fern. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts im Weg. Petri Heil!