Regnitz
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Regnitz bei Baiersdorf, Hausen und Möhrendorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Baiersdorf Revier-Sitz
Hausen
Möhrendorf
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Angeln an der Regnitz zwischen Möhrendorf und Hausen
Im Regnitztal nördlich von Erlangen zieht die Regnitz als ruhiger Flachlandfluss ihre Bahn. Der hier beschriebene Abschnitt reicht von der Baiersdorfer Mühle bei Möhrendorf flussab bis zum Hohen Rad an der Kanalschleuse Hausen und wird vom Gemeinnützigen Fischereiverein Baiersdorf bewirtschaftet. Wer das Wasser kennt, weiß: die gemächliche Strömung und die ruhigen Uferzonen machen aus der Strecke ein klassisches Friedfisch- und Mischrevier, in dem sich Geduld auszahlt.
Womit du hier rechnen kannst
Den Ton geben kräftige Karpfen und Brachsen an, die in den tieferen, langsam fließenden Bereichen gründeln. Dazu kommt die Barbe, die sich über härterem Grund und an strömungsberuhigten Kanten wohlfühlt und mit ihrem zähen Drill für Spannung sorgt. Such dir Stellen, an denen Struktur ins Spiel kommt: tiefere Rinnen, Krautfelder und der Übergang von flachem zu tieferem Wasser. Genau dort sammeln sich die Fische, wenn das Futterangebot stimmt. Schweres Grundgeschirr hat sich auf dieser Strecke bewährt, weil es die Montage auch bei anziehender Strömung sauber am Platz hält.
Strecke, Inseln und Orientierung
Charakteristisch für diesen Teil des Flusses sind die Regnitzinseln, die den Lauf gliedern und reizvolle Nebenrinnen schaffen. Nicht jeder Uferabschnitt steht dabei allen Anglern offen, und die Grenzen der Strecke sind am Wasser beschildert. Im Norden bildet die Schleuse bei Hausen den Schlusspunkt, im Süden die Mühle bei Möhrendorf. Welche Uferbereiche du befischen darfst, welche Karten ausgegeben werden und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Plane genug Zeit ein, um die Strecke abzugehen. Wer die ruhigen Kehrwasser hinter den Inselköpfen findet, hat an diesem Fluss schon viel gewonnen. Petri Heil an der Regnitz.
Wann sich der Ansitz lohnt
Die Regnitz ist ein Fluss für planbare Ansitze. Im Frühjahr, wenn das Wasser Farbe verliert und die ersten warmen Tage die Fische in Bewegung bringen, zahlt sich eine Stelle im flacheren, sich schneller erwärmenden Wasser aus. Im Hochsommer verlagert sich das Geschehen in die tieferen Rinnen und in die frühen Morgen- und späten Abendstunden. Der Herbst gehört den kräftigen Friedfischen, die sich vor dem Winter noch einmal Reserven anfressen. Grundsätzlich gilt: Wer eine Stelle über mehrere Ansitze aufbaut und konsequent anfüttert, fängt an dieser Strecke deutlich besser als jemand, der jede Stunde den Platz wechselt. Feste Uferwege gibt es nicht überall, festes Schuhwerk und ein kurzer Fußmarsch gehören hier zum Angeltag dazu.