Regen
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Verein
Gewässer-Profil
01. Mai bis 30. September
Die Strecke reicht vom Wehr Ramspau bis zum Wehr Regenstauf.
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Beschreibung
Der Regen zwischen den Wehren bei Regenstauf
Vom Arber bis zur Mündung in die Donau bei Regensburg legt der Regen einen langen Weg zurück, und genau auf dem Stück zwischen dem Wehr Ramspau und dem Wehr Regenstauf bekommst du als Angler ein Revier vor die Nase, das viel Abwechslung auf engem Raum bietet. Rund viereinhalb Flusskilometer zieht sich die Strecke durch die Gemeinde Regenstauf mit ihrem Ortsteil Diesenbach. Die beiden Wehre setzen klare Grenzen und sorgen zugleich für interessante Wasserstrukturen: oberhalb staut sich das Wasser ruhiger an, unterhalb der Schwellen bilden sich tiefere Auskolkungen und Strömungskanten, an denen sich gern Fisch hält.
Ein Fluss mit erstaunlicher Artenvielfalt
Der Regen gilt als einer der artenreichsten Flüsse Bayerns, und das ist hier keine Übertreibung. Über vierzig Fischarten sind im Gewässer nachgewiesen, vom kleinen Gründling bis zum kapitalen Räuber. Wer auf Großfisch aus ist, findet im Regen sein Revier: Schon mancher Angler hat aus diesem Wasser einen ordentlichen Hecht oder einen richtig kräftigen Waller gelandet. Daneben tummeln sich Zander und Barsch in den strömungsberuhigten Bereichen, während Barbe, Nase und Aitel die schnelleren Passagen über kiesigem Grund bevorzugen. Auch Karpfen, Schleie und ein breites Friedfischaufkommen aus Brachse, Rotauge und Güster sind reichlich vertreten. Diese Mischung macht den Reiz aus, weil du je nach Methode und Stelle ganz unterschiedliche Fische erwarten darfst.
Tipps für deinen Ansitz an der Strecke
Die unterschiedlichen Charaktere der Strecke laden zu verschiedenen Herangehensweisen ein. In den ruhigeren Stauwurzeln oberhalb der Wehre lohnt sich das Ansitzangeln auf Friedfisch und Karpfen, während die Strömungskanten und tiefen Löcher unterhalb der Wehre die klassischen Plätze für Raubfisch mit der Spinnrute oder dem Köderfisch am Grund sind. Auf Barbe und Nase kommst du in den kiesigen, schneller fließenden Abschnitten mit dem Feeder gut zum Zug. Bewirtschaftet wird die Strecke vom 1. Fischereiverein Regenstauf-Diesenbach. Welche Gastkarten es gibt und in welchem Zeitraum sie ausgegeben werden, klärst du am besten direkt beim Verein. Gleiches gilt für die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße, denn der Verein hat zum Beispiel die Barbe ganzjährig unter Schutz gestellt. Petri Heil an der Strecke.