Pfreimd
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Beschreibung
Unterlauf der Pfreimd: die letzten Kilometer vor der Naab
Bei der Stadt Pfreimd in der Oberpfalz endet der rund 76 Kilometer lange Lauf der Pfreimd, die in Tschechien entspringt und am Nordwestrand der Stadt von links in die Naab mündet. Genau dieses letzte Stück bewirtschaftet der Anglerverein Pfreimd e.V. Die Strecke beginnt bei Oberpfreimd am sogenannten Reislirl-Wasser, führt über das Wehr an der Bruckmühl und zieht sich dann bis zur Mündung. Gut drei Kilometer Flusslauf, die sich erstaunlich abwechslungsreich präsentieren. Weiter oben wird die Pfreimd von der Kainzmühlsperre und der Trausnitztalsperre gebremst, hier unten fließt sie wieder frei durchs Tal.
Forelle trifft Waller: der Reiz des Übergangswassers
Spannend macht den Abschnitt sein Doppelcharakter. In den schneller ziehenden Passagen stehen Bachforelle, Regenbogenforelle und Äsche, dazwischen patrouillieren Döbel und Barbe über den kiesigen Rinnen. Je näher du der Naab kommst, desto deutlicher übernimmt das typische Flussprogramm: Hecht, Zander und Barsch jagen in den ruhigeren Zügen, Karpfen und Schleie mögen die gemächlichen Abschnitte, und dass hier auch Wels und Aal gemeldet werden, passt zur Nähe des größeren Nachbarflusses. Das Wehr an der Bruckmühl lohnt einen genauen Blick, denn unterhalb solcher Querbauwerke sortiert die Strömung Nahrung und Fisch gleich mit. Wer gern mit der leichten Rute unterwegs ist, findet hier ebenso sein Wasser wie der Ansitzangler, der im Mündungsbereich auf den Abendbiss wartet.
Karten und Regeln: erst beim Verein schlau machen
Das Fischereirecht an diesem Stück liegt beim Anglerverein Pfreimd e.V., der eng mit der Stadt verbunden ist. Ob und welche Gastkarten es aktuell gibt, klärst du am besten direkt beim Verein. Dort erfährst du auch, welche Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen gerade gelten, denn am Wasser wird auf die Regeln geachtet. Gefischt wird grundsätzlich vom Ufer aus, nur mit der Fliegenrute darfst du ins Wasser steigen. Plane deine Angelzeit rund um Sonnenauf- und Sonnenuntergang und dann: Petri Heil an der unteren Pfreimd!