Mindel
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16. März bis 14. Dezember
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Beschreibung
Die Große Mindel mitten durch Thannhausen
Als Nebenfluss der Donau entspringt die Mindel nördlich von Mindelberg im Allgäu und mündet nach rund 78 Kilometern bei Gundremmingen. Südlich von Mindelzell spaltet sie sich auf, und was ab dort nach Thannhausen fließt, trägt den Namen Große Mindel. Der Name geht auf das keltische Wort „menden“ zurück, also auf die Klare und Saubere, und nach den Verunreinigungen des vorigen Jahrhunderts wird der Fluss dem mit Güteklasse 2 bis 3 wieder gerecht.
Rund 2,4 Kilometer des Flusses liegen im Stadtgebiet von Thannhausen. Im innerstädtischen Bereich hat die Mindel durch Begradigung, Wasserableitung zur Stromerzeugung und Verbauungen einiges von ihrem ursprünglichen Gesicht verloren. Erst nach dem Zusammenfluss am nördlichen Stadtrand findet die Große Mindel zu ihrem alten Charakter zurück und steht dort mit einer Breite von etwa acht bis zehn Metern.
Forellenwasser mit dem Charakter der Äschen- und Barbenregion
Vom Typ her zählt dieser Abschnitt zur Äschen- und Barbenregion. Die Äsche ist hier der Leitfisch und in erfreulichen Beständen unterwegs, auch wenn regelmäßiger Besatz nötig bleibt. Am Wasser dreht sich für die meisten aber alles um die Bach- und Regenbogenforelle. Dazu kommen Begleitfische wie Hecht, Barsch und Aitel, während Barbe und Nase nur in kleiner Zahl vorkommen und nicht gezielt befischt werden. Wer die Strömungskanten, die Verbauungen und die ruhigeren Bereiche hinter den städtischen Bauwerken zu lesen weiß, findet schnell die Stellen, an denen die Fische stehen.
So wird an der Mindel gefischt
Die Strecke ist ein Revier für alle, die gern aktiv mit der Spinnrute oder der Fliege unterwegs sind. Ein feiner, überlegter Ansatz zahlt sich hier mehr aus als schweres Gerät, denn das Wasser ist überschaubar und die Fische sind auf kurze Distanz zu erreichen. Die Saison läuft vom 16. März bis zum 14. Dezember, für Gäste beginnt sie später im Frühjahr. Welche Vorgaben, Schonzeiten und Ködervorschriften gerade gelten und wie du an eine Erlaubnis kommst, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil!