Inn
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Inn bei Bergham und Simbach am Inn. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bergham Revier-Sitz
Simbach am Inn
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Angeln am Inn zwischen Simbach und Kirchdorf
Hier zeigt sich der Inn von seiner kräftigen Seite. Als einer der wasserreichsten Flüsse Deutschlands schiebt er sein grünlich gefärbtes Gletscherwasser durch die Stauhaltung Braunau-Simbach. Genau dieser Abschnitt zwischen Flusskilometer 58,3 bei Simbach am Inn und 69,4 oberhalb von Kirchdorf gehört zum Revier des bewirtschaftenden Vereins. Bei Schneeschmelze trübt das Wasser oft ein, in ruhigeren Phasen klart es auf und macht die Angelei deutlich planbarer.
Was den Stauabschnitt prägt
Die Strecke ist stark verbaut. Steinschüttungen halten die Ufer stabil, dazwischen liegen ein paar Schleifen mit tiefen Außenkurven, angebundene Altwässer und immer wieder Flussinseln. Strömungslenker werfen ihren Schatten ins Wasser und schaffen die ruhigen Kanten, an denen sich Fische sammeln. Unterhalb der wenigen Rauschen steht oft kräftiger Bestand, während die langsam ziehenden Staubereiche fast Stillwassercharakter bekommen. Erfolg hat hier vor allem, wer die Struktur liest, statt blind auszuwerfen. Niedrigwasser ist dabei dein Freund, dann werden Rinnen und Kanten sichtbar.
Welche Fische dich erwarten
Der Mix ist spannend, weil sich Strömungs- und Stillwasserarten begegnen. In den schnelleren Passagen ziehen Barbe, Nase, Äsche und Forelle, und mit Ausdauer lässt sich ab den Herbstmonaten sogar ein kapitaler Huchen erarbeiten. Wo das Wasser steht, mischen Hecht, Zander, Wels, Aal und Brachse mit. Spinnfischer kommen an Räubern wie Zander und Hecht auf ihre Kosten, am Grund lassen sich Aal und Wels überlisten. Weil der gesamte Untere Inn als Europareservat unter Naturschutz steht, gehört Rücksicht auf Vögel und Ufer hier einfach dazu.
Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom örtlichen Fischereiverein. Ob und welche Gastkarten gerade ausgegeben werden und welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst.