Inn
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Inn bei Ering und Malching. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Ering
Malching Revier-Sitz
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Wo der Inn zwischen Simbach und Egglfing zur Ruhe kommt
Auf den knapp 24 Flusskilometern von Simbach hinab bis zur Brücke bei Egglfing zeigt sich der Inn von seiner gestauten Seite. Mehrere Laufkraftwerke, darunter die Staustufe Ering-Frauenstein mitten im Revier, bremsen die sonst so wuchtige Strömung des Alpenflusses aus. Dadurch wechseln sich ziehende Flussabschnitte mit breiten, fast stehenden Staubereichen ab, und genau dieser Mix macht die Strecke für dich spannend. Das Ganze liegt im Europareservat Unterer Inn, einem der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Mitteleuropas. Für dich heißt das, mit Respekt vor den ausgeschilderten Schutzzonen zu fischen.
Vom Huchen bis zum Wels: was hier schwimmt
Die Staustufen haben den Charakter des Flusses verändert, und das zeigt sich im Bestand. In den langsam strömenden Staubereichen fühlen sich Hecht, Zander, Karpfen, Schleie und große Brachsenschwärme wohl, dazu kommen Wels und Aal als heimliche Schwergewichte. Wo der Inn zügiger zieht, triffst du auf typische Fließwasserarten wie Barbe, Nase, Döbel und Rapfen. Bachforelle, Regenbogenforelle und Äsche erinnern daran, dass du dich hier im Übergang der Fischregionen bewegst. Das eigentliche Juwel aber ist der Huchen. Der mächtige Donaulachs gilt am Inn als selten und gefährdet, doch wer Ausdauer mitbringt, kann ihm vor allem ab dem Herbst nachstellen.
So liest du die Strecke
Der Inn ist auf weiten Teilen kanalisiert, Steinschüttungen sichern die Ufer und schaffen klare Kanten, an denen sich Raubfisch gern aufhält. Trotzdem gibt es Abwechslung. Angebundene Altwässer, Flussinseln und Strömungslenker sorgen für Strömungsschatten, in denen Fische Deckung und Nahrung finden. Halte Ausschau nach den tieferen Außenkurven der wenigen echten Schleifen und nach den Bereichen unterhalb kleiner Rauschen, dort stehen oft die kräftigeren Fische.
Praktisch heißt das, mit Gummifisch oder Wobbler arbeitest du die Kanten und Strömungslenker auf Zander und Hecht ab, am Grund mit Wurm oder Köderfisch wartest du auf Aal und Wels, und mit feinem Gerät im Strömungsschatten kommst du an Barbe und Döbel. Viele Innangler schwören darauf, dass Niedrigwasser die Angelei spürbar erleichtert, weil sich die Fische dann auf engerem Raum sammeln.
Karten und Bewirtschaftung
Bewirtschaftet wird die Strecke vom örtlichen Fischereiverein. Welche Erlaubnisscheine es gibt und welche Regeln, Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du ans Wasser fährst. So bist du auf der sicheren Seite und kannst dich ganz aufs Angeln konzentrieren.