Inn
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Inn bei Passau und Vornbach. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Passau Revier-Sitz
Vornbach
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Wo der Inn bei Passau sein Gesicht wechselt
Kaum eine Strecke zeigt den Inn so zweigeteilt wie der Abschnitt zwischen dem Johannis-Felsen bei Neuburg am Inn und der Mündung mitten in Passau. Schuld daran ist das Kraftwerk Ingling bei Flusskilometer 4,2. Es trennt das Wasser in zwei völlig verschiedene Welten. Unterhalb der Staustufe strömt ein freifließender, kraftvoller Strom, oberhalb staut sich ein gut durchflossener See, der erst am Ausgang der Vornbacher Enge endet. Wer hier ans Wasser geht, stellt sich je nach Zone völlig anders auf.
Strömung, Fels und ruhige Buchten
Unterhalb von Ingling bekommst du echte Dynamik. Der Grund ist hart, Fels und Kies bestimmen das Bild, und das Wasser kommt selten zur Ruhe. Hier lohnt es sich, Kanten und Strömungsbrechungen abzusuchen, hinter denen Fische Deckung und ruhigeres Wasser finden. Oberhalb der Wehranlage kippt der Charakter komplett. Im Staubereich beruhigt sich alles, und an Stellen wie der Schwarzen Säge oder bei Wernstein stehen richtige Stillwasserzonen. Die typische grünliche Färbung ist übrigens kein Zufall. Sie stammt von einer Kieselalge, die Saalach und Salzach von weit oben mitbringen.
Was hier unterwegs ist
Die Artenpalette reicht vom Aal über die Forellen bis zu den Weißfischen. Räuber wie Hecht und Zander gehen dir genauso an den Haken wie Barbe, Döbel oder Äsche, die sich gern in der Strömung halten. Das Highlight bleibt aber der Huchen, der in diesem Innabschnitt noch zu Hause ist und für jeden Donaustromfischer ein besonderer Gegner ist. Petri Heil, wer ihn an die Rute bekommt.
Gut zu wissen vorm Anwurf
Der deutsche Uferbereich ab Flusskilometer 4,2 liegt im Landschaftsschutzgebiet Unterer Inn, einem sensiblen Stück Flusslandschaft, in dem sich rücksichtsvolles Verhalten am Wasser von selbst versteht. Das Fischereirecht reicht bis ans österreichische Ufer hinüber, dort brauchst du allerdings zusätzlich das oberösterreichische Lizenzbüchl. Befahren ist auf deutscher Seite nur mit kleinen Booten ohne Motor im Rahmen des Gemeingebrauchs möglich, ein Kahn darf ohnehin erst oberhalb des Kraftwerks Ingling aufs Wasser. Welche Erlaubniskarten es für die Strecke gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.