Inn
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Inn bei Marktl. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Marktl Revier-Sitz
Gewässerdaten
Noch keine Daten vorhanden
Verein
Gewässer-Profil
Viele Angelstellen sind mit dem Auto erreichbar, vor allem an den Staustufen Stammham und Perach sowie an der Alzmündung bei Dornitzen. Der Parkraum ist begrenzt und muss für Fahrzeuge der Gewässerunterhaltung frei bleiben.
Wegen hoher Wasserführung und verbauter Ufer ist Watfischen nur an wenigen Stellen möglich, der Großteil der Strecke wird vom Ufer aus befischt.
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Beschreibung
Zwischen Stammham und Perach: ein gestauter Strom
Auf den gut zwölf Flusskilometern zwischen Marktl und Perach zeigt sich der Inn als kräftiger, von zwei Stauhaltungen geprägter Strom. Die Staustufe Stammham bei Flusskilometer 76 und das Kraftwerk Perach bei Kilometer 83 zerteilen die Strecke in ruhigere Staubereiche und lebhaftere Abschnitte unterhalb der Wehre. Die Ufer sind durch den Kraftwerksbau stark verbaut, doch Sediment und Aufwuchs haben die alten Steinpackungen vielerorts längst überdeckt, sodass sie kaum noch auffallen.
Das Wasser arbeitet mit den Jahreszeiten. Ab etwa Mai drücken Schmelzwasser und Gewittergüsse die Pegel hoch und färben den Inn trüb, bevor ab Mitte September die Niedrigwasserzeit mit klarerer Strömung beginnt. Wegen der hohen Wasserführung und der Verbauung kommst du nur an wenigen Stellen zum Watfischen, der Großteil der Strecke will vom Ufer aus beangelt werden.
Von Forelle bis Waller
Im Hauptstrom dominieren Salmoniden. Bach- und Regenbogenforellen stehen in der Strömung, dazu vereinzelt Äschen und der Huchen, der hier seinen Lebensraum hat. Wer auf Weißfisch aus ist, trifft auf Barbe, Döbel und Brachse, während der Hecht die Räuber im Fluss vertritt. An den Stauwurzeln und in den tieferen Kehrwassern lohnt sich der Ansitz, gerade dort, wo Strömungskanten und Einläufe für Nahrung sorgen.
Ein ganz eigenes Gesicht zeigen die angebundenen Altwässer entlang der Strecke. Sie führen klares, pflanzenreiches Wasser und beherbergen kapitale Karpfen, Hechte, Schleien und allerlei Weißfisch, dazu Waller und Aal. Hier tickt die Uhr langsamer als im Fluss, ein guter Tipp für ruhige Ansitztage.
Hotspots an Wehren und Mündungen
Die spannendsten Plätze liegen rund um die beiden Kraftwerke. Ober- und unterhalb von Stammham und Perach sammeln sich Fische an den Strömungskanten, und die Mündung der Alz bei Kilometer 80,6 ist ein verlässlicher Anlaufpunkt, weil das Alzwasser im Sommer deutlich wärmer ankommt als der Inn. Ein guter Fang ist hier oft nur eine Frage des richtigen Standplatzes.
Beachte aber die Sperrzonen. Die Umgehungsgerinne und Fischpässe an beiden Staustufen sind für die Angelfischerei tabu, ebenso die Schonbereiche flussabwärts der Grenze zum Naturschutzgebiet. Die Hinweisschilder am Wasser geben dir klare Orientierung.
Anfahrt und Karten
Die meisten Angelstellen erreichst du mit dem Auto. An beiden Staustufen führen Wirtschaftswege ans Ufer, Parkmöglichkeiten sind allerdings begrenzt, und die Wege müssen für Fahrzeuge der Gewässerunterhaltung frei bleiben. Auch die Alzmündung lässt sich über die schmale Teerstraße Richtung Dornitzen anfahren. Ob und welche Gastkarten gerade ausgegeben werden und welche Schonzeiten und Mindestmaße gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.