Inn
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Inn bei Flintsbach und Oberaudorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Flintsbach
Oberaudorf Revier-Sitz
Gewässerdaten
Verein
Sportfischereiverein E.W. Sachs Kiefersfelden e.V.
Gewässer-Profil
01. April bis 30. September
Bei niedrigem Sommerwasser lassen sich viele Stellen bewaten, rutschfeste Sohlen sind bei der starken Strömung Pflicht.
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Beschreibung
Gebirgswasser mit alpinem Charakter
Auf rund 17 Kilometern zieht der Inn hier durch ein echtes Alpental, von der Staatsgrenze bei Kiefersfelden bis zum Rückhaltebecken bei Flintsbach. Das Wasser kommt kalt und zügig aus den Bergen, der Grund ist überwiegend kiesig, und an den zahlreichen Querverbauungen wechseln sich reißende Rauschen mit ruhigeren, aufgestauten Abschnitten ab. Das ist kein Bach, an dem du mal eben durchwatest, sondern ein kräftiger Gebirgsfluss, der Respekt verlangt.
Vom Äschen- ins Barbenrevier
Fischereilich liegt diese Strecke im Übergang von der Äschen- zur Barbenregion, und genau das macht den Reiz aus. In der freien Strömung und über dem Kies triffst du vor allem auf Bachforelle, Nase, Barbe und Döbel. Die Äsche kommt vor, ist aber selten geworden, und auch der bedrohte Huchen steht hier, lässt sich jedoch nur mit viel Geduld überlisten. Wo die Querbauwerke das Wasser beruhigen, mischen sich Arten darunter, die man im Gebirgsfluss zunächst nicht vermutet, etwa Hecht, Zander und Karpfen, dazu Schleie und Brachse. Wer gezielt die Kehrwasser und die Bereiche hinter Strukturen absucht, findet schnell heraus, wo die Fische stehen.
Wann und wie du ans Wasser gehst
Den Rhythmus gibt das Bergwasser vor. Im Frühjahr drückt regelmäßig Schmelzwasser durch, dann steigt der Pegel, das Wasser trübt ein und Angeln wird zur Geduldsprobe. Mit dem Sommer und sinkenden Wasserständen kommt die bessere Zeit. An vielen Stellen lässt sich dann waten, und gerade für Fliegenfischer wird die Strecke spannend. Wathose und Polbrille gehören ins Gepäck, eine rutschfeste Sohle ist bei dieser Strömung Pflicht. Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom örtlichen Sportfischereiverein, der den Inn von der Grenze bis Flintsbach schon seit den 1960er Jahren gepachtet hat. Ob und welche Gastkarten es gibt und welche Schonzeiten gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. Petri Heil.