Iller
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Iller bei Ferthofen, Illerbeuren und Kronburg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Ferthofen
Illerbeuren Revier-Sitz
Kronburg
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Mai bis 31. Oktober
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Beschreibung
Sechs Kilometer Iller zwischen Illerbeuren und Ferthofen
Hier fischt du einen Abschnitt der Iller mitten im Unterallgäu, den der Bezirksfischereiverein Memmingen betreut. Die Strecke beginnt an der ehemaligen Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren und Lautrach und zieht sich rund 6,3 Kilometer flussabwärts bis kurz vor das Kraftwerk Ferthofen. Wer die Iller kennt, weiß: ein träges Gewässer ist sie nicht. Hochwässer schichten Kies und Strukturen Jahr für Jahr neu um, sodass sich der Charakter der Strecke ständig wandelt.
Stau und Strömung auf einer Strecke
Das Besondere an diesem Revier ist sein Wechsel aus ruhigem und schnellem Wasser. Das Kraftwerk bei Kardorf teilt die Iller in zwei Stauseen und zwei Fließstrecken. Dadurch findest du auf engem Raum sehr unterschiedliche Bereiche: tiefere, beruhigte Staubereiche mit durchschnittlich anderthalb bis fünf Metern Wassertiefe und dazwischen lebhaftere Fließpassagen über Kies. Genau dieser Mix macht den Reiz aus. In den strömenden Abschnitten stehen die Salmoniden, in den ruhigeren Zonen sammeln sich die Weißfische.
Von der Äsche bis zur Barbe
Der Bestand spiegelt diese Vielfalt wider. In den Fließstrecken triffst du auf Äsche sowie Bach- und Regenbogenforelle, in den Staubereichen tummeln sich Döbel, Barbe, Nase, Schleie, Karpfen und Rotauge. Die Äsche steht hier besonders im Fokus: Der Verein stützt den stark gefährdeten Bestand über das Artenschutzprogramm des Landesfischereiverbands Bayern, und mit eingebrachtem Laichsubstrat wurden gezielt neue Laichplätze geschaffen. Eine Fischaufstiegshilfe bei Kardorf ist in Planung.
Für die Praxis heißt das: An den schnellen Abschnitten kommst du mit Spinn- und Friedfischmethoden gut zum Zug, in den ruhigeren Staubereichen lohnen sich Ansitz und Feederrute auf die Cypriniden. Probier dich an den Kanten zwischen Stau und Strömung, dort steht oft der Fisch.
Bevor du losziehst
Befischbar ist die Strecke in der Saison von Anfang Mai bis Ende Oktober, Gastkarten gibt es für Besucher ab dem 1. Mai. Welche Karten gerade verfügbar sind und was an dieser Strecke gilt, klärst du am besten direkt beim Bezirksfischereiverein Memmingen. Eine Fangmeldung gehört hier dazu, also halt deine Fänge sauber fest. Petri Heil an der Iller.