Iller
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Iller bei Kempten (Allgäu), Biberschwang und Wagsberg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Kempten (Allgäu)
Altusried Revier-Sitz
Biberschwang
Wagsberg
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Juni bis 30. September
Vereinsmitgliedern stehen Bootsplätze an der Fluhmühle und am Sack zur Verfügung, da sich die weitläufigen Staubereiche am besten vom Boot aus befischen lassen.
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Beschreibung
Allgäuer Iller zwischen Biberschwang und Legau
Hier zeigt sich die Iller von ihrer abwechslungsreichen Seite. Auf den gut 17 Kilometern, die der Fischereiverein Neugablonz von Biberschwang bei Altusried bis zur Staustufe Sack bei Legau bewirtschaftet, wechseln sich rauschende Fließstrecken mit drei ausgedehnten Staubereichen ab. Querbauwerke und Wehre gliedern den Fluss in diese beiden Welten, und genau dieser Wechsel macht den Reiz der Strecke aus: Wer Salmoniden in der Strömung sucht, findet anderswo am selben Tag tiefe, ruhige Stauwasser für Friedfisch und Hecht.
Strömung, Stau und die Stellen dazwischen
Unterhalb von Biberschwang läuft der Fluss zunächst recht gestreckt in den ersten Stau bei der Wasserai. Danach wird es spannend. Zwischen Wasserai und Fischers schiebt sich die Iller je nach Pegel von reißend bis gemächlich am Steilufer des Illerdurchbruchs entlang, bevor sie den zweiten Stau an der Fluhmühle erreicht. Dort rahmen Schilf und Weiden einen alten Altwasserarm, der sich vom Boot gut erreichen lässt. Die Endstrecke über den Aubogen mündet schließlich in den Sack bei Legau.
Verlässliche Standplätze findest du dort, wo Struktur ins Spiel kommt. Die Bereiche unterhalb der Wehre tragen auch im Sommer ganztägig einen Fisch, der Einlauf der Rohrach an der Fluhmühle gilt seit Jahren als Topstelle, und an den Kanten zum tiefen Flussbett bei Biberschwang stehen kapitale Weißfische. Auf den ausgewiesenen Schonstrecken gelten zudem eigene Regeln, die du vorab beim Verein erfragst.
Was dir hier an den Haken geht
Die Fließstrecken sind Salmonidenwasser. Bach- und Regenbogenforelle stehen in der Strömung, dazu kommt die Äsche, deren Bestand allerdings empfindlich ist. Als Krönung schwimmt in der Iller der Huchen, der große Räuber der Donau-Zuflüsse. In denselben rauschenden Abschnitten wachsen Döbel und Barben hervorragend ab, was die Strecke für Fliegen- und Spinnfischer gleichermaßen interessant macht. In den Staubereichen verschiebt sich das Bild: Hier dominieren wärmeliebende Arten, kräftige Hechte lauern im Stauwasser. Auch Aal und Barsch gehören zum Bestand.
Für die Strömung greifst du am besten zur Fliegen- oder Spinnrute, in den trägen Staus bringt der Ansitz mit der Grundmontage seine Fische. Anfüttern und das Fischen mit dem Futterkorb sind hier allerdings nicht erlaubt. Eine Wathose und ein gummierter Kescher gehören ans Wasser, in den Staubereichen ist beim Waten wegen der weichen Sedimente aber Vorsicht geboten. Der frühe Morgen lohnt sich fast immer, gerade die großen, vorsichtigen Döbel beißen, bevor der erste Sonnenstrahl aufs Wasser trifft. Petri Heil!
Karten und gut zu wissen
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Fischereiverein Neugablonz. Gastkarten für die Iller gibt es im Sommerhalbjahr, Vereinsmitgliedern stehen außerdem Bootsplätze an der Fluhmühle und am Sack zur Verfügung. Ob und welche Karten gerade ausgegeben werden und welche Schonzeiten und Fangbegrenzungen aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Verein.