Glonn
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Beschreibung
Die Glonn zwischen Untermoosmühle und Indersdorf
Knapp zwei Kilometer Fließwasser im Landkreis Dachau: Das Teilstück I des Anglerclub Indersdorf beginnt am Wehr der Untermoosmühle und endet am Wehr in Markt Indersdorf, der zugehörige Mühlbach gehört mit dazu. Die Glonn ist hier ein überschaubarer, regulierter Wiesenfluss, der zwischen 1919 und 1924 begradigt wurde und seither ziemlich geradlinig durchs Tal zieht. Genau das macht die Sache reizvoll: Wer Fische finden will, liest die kleinen Unterschiede, das Rauschwasser unterhalb der Wehre, überhängende Ufervegetation und die wenigen tieferen Rinnen.
Der Fluss im Überblick
Die Glonn entspringt südöstlich von Mittelstetten im Landkreis Fürstenfeldbruck und mündet nach rund 50 Kilometern bei Allershausen in die Amper. Auf ihrem Weg durch das Dachauer Land ist sie meist etwa zwölf Meter breit und an vielen Stellen durch Wehre aufgestaut, was ihr über weite Strecken ein kanalartiges Gepräge gibt. Insgesamt leben im Fluss rund 25 Fischarten, im Indersdorfer Teilstück I liegt der Schwerpunkt aber klar auf den Forellen. Der Anglerclub Indersdorf bewirtschaftet die Glonn samt Altwässern und Mühlbächen auf etwa neun Kilometern von der Untermoosmühle bis kurz vor Asbach, Teilstück I bildet davon den obersten Abschnitt.
Salmonidenstrecke mit klarem Schwerpunkt
Besetzt wird der Abschnitt hauptsächlich mit Salmoniden, Bachforelle und Regenbogenforelle geben hier den Ton an. Daneben zieht auch der Hecht seine Bahnen, für Gastangler gelten beim Raubfisch allerdings Einschränkungen. Klassisch läuft die Strecke mit Spinn- und Fliegenrute, wobei Kunstköder im zeitigen Frühjahr für einige Wochen pausieren. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Köderregeln aktuell gelten, erfährst du verbindlich in der Fischereiordnung des Vereins.
Gastkarten und Angelzeiten
Für Gastangler ist das Teilstück I etwas Besonderes: Es ist der einzige Glonn-Abschnitt des Vereins, den du ohne Begleitung eines Mitglieds befischen darfst. Tageskarten gibt es nur in einem begrenzten Zeitraum im Sommer und in kleiner Stückzahl, ob und wann du eine bekommst, klärst du am besten direkt beim Anglerclub Indersdorf. Geangelt wird ab einer Stunde vor Sonnenaufgang bis in die Nacht hinein, komplett durchfischen lässt sich die Nacht aber nicht, die genauen Zeiten nennt dir der Verein. Suchst du eine ehrliche kleine Forellenstrecke im Dachauer Land, bist du hier richtig. Petri Heil!