Fränkische Saale
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Beschreibung
Saalemäander bei Schonderfeld
Rund um Schonderfeld windet sich die Fränkische Saale in ruhigen Bögen durch das Tal, und genau dieser gut 1,2 Kilometer lange Abschnitt macht Strecke 6 aus. Oberhalb der kleinen Ortschaft liegt ein Saalemäander, der vielen Fischarten als Kinderstube dient. Wer hier ans Wasser kommt, merkt schnell: ruhiges, gegliedertes Wasser mit Sandbänken und flachen Buchten wechselt sich mit tieferen Rinnen ab. Sogar der Biber hat sich in diesem Bereich häuslich eingerichtet.
Was dich am Wasser erwartet
Der Abschnitt zeigt zwei Gesichter. In den schneller fließenden Passagen stehen Barben gern mitten in der Strömung, während Bachforellen eher die ufernahen Bereiche halten. Im Herbst ziehen kräftige Hechte in die ufernahen Wasserpflanzen und lassen sich dann oft mit Spinner oder totem Köderfisch überlisten. Schleien, Karpfen, Aale und reichlich Weißfische runden den Bestand ab, auch Zander und Äsche kommen in der unteren Saale vor. Mit Grundrute, Pose, Fliege oder Spinner findest du je nach Tagesform deinen Ansatz.
Struktur und Umgebung
Ein markanter Brückenpfeiler aus den dreißiger Jahren steht am rechten Ufer, Überbleibsel einer nie fertiggestellten Autobahnbrücke, und dient heute manchem Kletterer als Übungswand. Die Buhnenfelder im Bereich Schonderfeld lenken die Strömung und schaffen abwechslungsreiche Standplätze, an denen sich ein gezielter Wurf lohnt. Die Drei-Streckenkarte erlaubt das beidseitige Befischen, du bist also nicht auf ein Ufer festgelegt und kannst dir in Ruhe dein Plätzchen suchen.
Gut zu wissen
Strecke 6 wird von der Hegefischereigenossenschaft Untere Saale bewirtschaftet. Welche Erlaubnisscheine es gibt, als Einzelstrecke oder kombiniert über die Drei-Streckenkarte, klärst du am besten direkt beim Verein. Auch zu den aktuellen Schonzeiten und Mindestmaßen gibt dir der Bewirtschafter verlässlich Auskunft. Dann heißt es ab ans Wasser. Petri Heil!