Fränkische Saale

Gewässer

Fränkische Saale Bezirksstrecke Bad Neustadt – Bad Kissingen

Bad Bocklet, Bayern
Bezirk Unterfranken, Fachberatung für Fischerei
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 17
AalÄscheBachforelleBarbeBarschBrachseDöbelGründlingHechtKarpfenNaseQuappeRegenbogenforelleRotaugeRotfederSchleieZander
Angeltechniken 4
AnsitzangelnFliegenfischenGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 6
Einrichten von Futterstellen Verboten
Mehrhakensysteme und Paternosterangeln Verboten
Nächtigen und Zelten am Gewässer Verboten
Beim Spinn- und Fliegenfischen nur eine Rute Hinweis
Fangmeldung inkl. Fehlanzeige verpflichtend Hinweis
Maximal 2 Handangeln Hinweis

Verein

Bezirk Unterfranken, Fachberatung für Fischerei

Silcherstraße 5, 97074 Würzburg, Bayern, Deutschland

Gewässer-Profil

Angelsaison

01. Mai bis 30. September

Bezirksstrecke vom 1. Mai bis 30. September geöffnet, Angeln täglich von 05:00 bis 24:00 Uhr.

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Beschreibung

Angeln an der Fränkischen Saale im Saaletal

Am Südrand der Rhön zieht die Fränkische Saale durch ihr breites Tal, von den Quellbächen im Grabfeld bis zur Mündung in den Main bei Gemünden. Im Volksmund heißt sie „Dachrinne der Rhön“, und genau so verhält sie sich: ein karbonatischer Mittelgebirgsfluss mit sanftem Gefälle, mal flach über Kiesbänke ziehend, mal in tiefere Kolke abtauchend. Die bezirkseigene Strecke des Bezirks Unterfranken liegt zwischen Bad Neustadt und Bad Kissingen und besteht aus mehreren Teilabschnitten, die du dir gut zu Fuß erschließen kannst.

Was hier im Wasser steht

Der Charakter wechselt auf engem Raum, und das spiegelt sich im Bestand. Über strömungsberuhigten Bereichen und an Krautkanten tummeln sich Flussbarsche in großer Zahl, dazwischen stehen Döbel im Strom und nehmen fast alles, was vorbeitreibt. In den ruhigeren Gumpen lauert der Hecht, während Bachforellen und Äschen die sauerstoffreichen, schneller fließenden Passagen bevorzugen. Wer es auf Barbe oder Nase abgesehen hat, sucht die kiesigen Rauschen ab. Auch Aal, Karpfen und hin und wieder ein Zander gehen hier ans Band. Die jährlichen Fangmeldungen der Strecke zeigen genau diese Mischung aus Weißfisch, Salmoniden und Räubern.

So gehst du die Strecke an

Weil der Fluss zwischen schnellen und langsamen Zonen pendelt, lohnt es sich, mobil zu bleiben. Mit der Spinnrute klopfst du Barsch und Hecht entlang der Kanten ab, die Fliegenrute spielt an den Forellen- und Äschenpassagen ihre Stärke aus, und für Barbe, Aitel oder Karpfen bringt das Grundangeln am ruhig geführten Köder die Bisse. Rund um Aschach und Bad Bocklet liegen die Teilstrecken besonders günstig, weil du dort zwischen Rauschen und tieferen Zügen nur wenige Schritte gehen musst. Geöffnet ist die Bezirksstrecke in der warmen Jahreshälfte, mit festen Vorgaben zu Angelzeiten und einer verpflichtenden Fangmeldung. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Entnahmeregeln aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Bezirk, ebenso, ob und welche Tageskarten gerade ausgegeben werden. Dann steht einem Tag im Saaletal nichts mehr im Weg. Petri Heil!

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