Ammer
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01. Mai bis 30. September
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Beschreibung
Wildes Wasser in der Ammerschlucht bei Bad Bayersoien
Zwischen der Mündung des Schindelwiesgrabens und dem Austritt aus dem Gemeindegebiet von Bad Bayersoien bewirtschaftet der Kreisfischereiverein Garmisch-Partenkirchen diesen Abschnitt der Ammer. Gut viereinhalb Kilometer zieht der Gebirgsfluss hier durch die Ammerschlucht, die sich streckenweise bis zu 80 Meter tief in Moräne und Molasse eingegraben hat. Gleich am oberen Ende der Strecke liegen die Schleierfälle, eines der bekanntesten Naturschauspiele des Ammertals. Wer hier fischt, bewegt sich in einer echten Schlucht: Das Wasser fällt auf kurzer Distanz kräftig, ist kühl und sauerstoffreich, und ruhige Uferpassagen sind die Ausnahme. Flussab endet der Abschnitt an der Gemeindegrenze bei Echelsbach, oberhalb der Echelsbacher Brücke.
Bachforellen im kühlen Oberlauf
Der Oberlauf der Ammer zählt bis zum Ende der Schlucht zur Forellenregion, und genau das prägt diesen Abschnitt. Die Bachforelle ist hier der Leitfisch und findet in Rinnen, Gumpen und hinter den Steinen des rauen Flussbetts beste Bedingungen. Die Schlucht ist steil und teils unwegsam, festes Schuhwerk und Vorsicht am Ufer gehören deshalb zur Grundausstattung. Welche Arten dir sonst begegnen können und was aktuell gilt, erfährst du am besten direkt beim Verein.
Nur mit Begleitung ans Wasser
Eine Besonderheit solltest du vor der Anreise kennen: An dieser Strecke ist das Fischen für Gäste nur in Begleitung eines Vereinsmitglieds möglich. Das schützt das sensible Gewässer und hat einen schönen Nebeneffekt, denn du bist mit jemandem unterwegs, der das Wasser kennt. Ob und wann du eine Karte bekommst und welche Bestimmungen gerade gelten, klärst du vorab direkt beim Kreisfischereiverein Garmisch-Partenkirchen. Petri Heil in der Schlucht!