Alz
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Beschreibung
Wo die Alz den Chiemsee verlässt
Direkt an der Alzbrücke in Seebruck beginnt dieses Revier am obersten Abschnitt der Alz, bewirtschaftet vom Fischerverein Unterhochstätt. Knapp 1,8 Kilometer zieht sich die Strecke vom Seeauslauf flussabwärts bis zum beschilderten Waldstück vor Pullach bei Flusskilometer 60,8. Weil der Chiemsee als riesiger Puffer davorliegt, führt die Alz hier auffallend klares und im Sommer vergleichsweise warmes Wasser. Der Grund ist überwiegend sandig, und die gesamte Strecke liegt im Landschaftsschutzgebiet Oberes Alztal auf rund 518 Metern Höhe.
Starker Wallerbestand zwischen See und Strömung
Die Lage direkt am Seeauslauf macht den Fischbestand ungewöhnlich bunt. Karpfen, Schleien und Rapfen drücken aus dem Chiemsee in den Flusslauf, in der Strömung stehen Äschen, Nasen und Barben, dazu kommt ein bemerkenswert starker Wallerbestand. Sogar die Quappe schwimmt hier, ein Fisch, den du in Bayern nicht mehr an vielen Gewässern findest. Ansitzangler legen ihre Montagen auf Karpfen, Barben und Welse aus, Spinnfischer suchen Hecht und Forelle, und auch mit der Fliegenrute lässt sich das klare Wasser gut lesen. Plane deine Ansitze am besten in die frühen Morgenstunden, denn im Sommer ist auf der Alz reger Boots- und Paddelverkehr unterwegs.
Gute Zeiten am Wasser
Befischen kannst du die Strecke das ganze Jahr über, und auch nachts sitzt hier mancher auf Waller an. Vom Ortskern Seebruck aus stehst du in wenigen Minuten am Ufer, und je weiter du flussabwärts gehst, desto ruhiger und waldiger wird die Strecke bis zum beschilderten Endpunkt vor Pullach. Weil das Revier komplett im Landschaftsschutzgebiet Oberes Alztal liegt, gelten am Wasser eigene Regeln, die du vor dem ersten Ansitz beim bewirtschaftenden Verein klärst. Petri Heil!