Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Rhein bei Weisweil und Rheinhausen. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Weisweil Revier-Sitz
Rheinhausen
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Fünf Kilometer Strom an der badisch-elsässischen Grenze
Zwischen Wyhl und Rheinhausen bewirtschaftet die Fischerzunft Weisweil eine rund fünf Kilometer lange Strecke am Rhein, von Stromkilometer 246,4 im Süden bis Kilometer 251,4 im Norden. Die Südgrenze liegt etwa 500 Meter oberhalb des dritten Baggersees und ist mit einem weißen Betonpfosten am Ufer markiert, du siehst also klar, wo dein Revier beginnt. Knapp drei Kilometer weiter stromab zweigt an der Staustufe Rhinau der Schleusenkanal ab, ein markanter Punkt, an dem sich der Strom teilt. Oberhalb dieses Wehrs ist der Rhein aufgestaut und mehrere hundert Meter breit, unterhalb davon führt er spürbar weniger Wasser.
Döbel satt, dazu Barbe, Aal und mit etwas Glück ein Räuber
Der Bestand ist oberrheintypisch bunt. Döbel kommen an dieser Strecke ausgesprochen häufig vor, auch Aal, Barbe, Barsch, Brachse und Rotauge sind zahlreich vertreten. Dazu gesellen sich Nase, Rapfen, Quappe, Schleie und Karpfen. Wer es gezielt auf Raubfisch versucht, trifft auf Hecht, seltener auf Zander oder Wels. Geangelt wird vom Ufer aus, vom Boot ist das Fischen hier nicht möglich. Welche Köder und Methoden gerade zulässig sind, regelt die Gewässerordnung der Zunft, die du dir vor dem ersten Ansitz unbedingt anschauen solltest.
Eine Zunft mit Wurzeln im Jahr 1664
Hinter der Strecke steht keine gewöhnliche Anglervereinigung. Die Fischerzunft Weisweil geht auf selbstständige Berufsfischer zurück, die sich bereits 1664 zu einer Zunft zusammenschlossen. Heute bewirtschaftet sie den gemeinsamen Fischereibezirk vor der Gemeinde, stellt dafür einen Bewirtschaftungsplan auf und gibt auch Karten an Gastangler aus. Ob und wann du eine Karte bekommst, klärst du am besten direkt bei der Zunft in Weisweil, einen gültigen Jahresfischereischein brauchst du auf jeden Fall. Auch die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße erfragst du dort, dann steht dem ersten Ansitz am Strom nichts im Weg. Petri Heil!