Gewässer

Rhein Strecke Wyhl – Rheinhausen

Fischerzunft Weisweil
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Ein Angel-Revier über 5 km: von Weisweil bis Rheinhausen
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 8 Uhr, in einer Stunde
ca. 14 °C Wasser 81 cm Druck stabil 13 km/h S
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Rhein bei Weisweil und Rheinhausen. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 249

Weisweil Revier-Sitz

Pegel Rust

km 252

Rheinhausen

Pegel Rust

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 4
GrundangelnPosenangelnSpinnfischenStippangeln
Gewässerregeln 10
Angeln vom Boot Verboten
Ausbringen von Ködern mit Booten Verboten
Nachtangeln Verboten
Offenes Feuer, Zelten und Nächtigen am Gewässer Verboten
Schuppen und Ausnehmen von Fischen am Wasser Verboten
Vorgerichtete, fangfertige Reserveruten Verboten
Zurücksetzen von Sonnenbarsch, Schwarzmundgrundel und Wels Verboten
Angelstelle sauber hinterlassen Hinweis
Gültiger Jahresfischereischein erforderlich Hinweis
Höchstens zwei Angeln vom Ufer unter eigener Aufsicht Hinweis

Verein

Fischerzunft Weisweil

Köpfle 19, 79367 Weisweil, Baden-Württemberg, Deutschland

Gewässer-Profil

5,0km
Länge
Angelsaison
Es gelten die Schon- und Fangzeiten des Fischereigesetzes Baden-Württemberg.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Fünf Kilometer Strom an der badisch-elsässischen Grenze

Zwischen Wyhl und Rheinhausen bewirtschaftet die Fischerzunft Weisweil eine rund fünf Kilometer lange Strecke am Rhein, von Stromkilometer 246,4 im Süden bis Kilometer 251,4 im Norden. Die Südgrenze liegt etwa 500 Meter oberhalb des dritten Baggersees und ist mit einem weißen Betonpfosten am Ufer markiert, du siehst also klar, wo dein Revier beginnt. Knapp drei Kilometer weiter stromab zweigt an der Staustufe Rhinau der Schleusenkanal ab, ein markanter Punkt, an dem sich der Strom teilt. Oberhalb dieses Wehrs ist der Rhein aufgestaut und mehrere hundert Meter breit, unterhalb davon führt er spürbar weniger Wasser.

Döbel satt, dazu Barbe, Aal und mit etwas Glück ein Räuber

Der Bestand ist oberrheintypisch bunt. Döbel kommen an dieser Strecke ausgesprochen häufig vor, auch Aal, Barbe, Barsch, Brachse und Rotauge sind zahlreich vertreten. Dazu gesellen sich Nase, Rapfen, Quappe, Schleie und Karpfen. Wer es gezielt auf Raubfisch versucht, trifft auf Hecht, seltener auf Zander oder Wels. Geangelt wird vom Ufer aus, vom Boot ist das Fischen hier nicht möglich. Welche Köder und Methoden gerade zulässig sind, regelt die Gewässerordnung der Zunft, die du dir vor dem ersten Ansitz unbedingt anschauen solltest.

Eine Zunft mit Wurzeln im Jahr 1664

Hinter der Strecke steht keine gewöhnliche Anglervereinigung. Die Fischerzunft Weisweil geht auf selbstständige Berufsfischer zurück, die sich bereits 1664 zu einer Zunft zusammenschlossen. Heute bewirtschaftet sie den gemeinsamen Fischereibezirk vor der Gemeinde, stellt dafür einen Bewirtschaftungsplan auf und gibt auch Karten an Gastangler aus. Ob und wann du eine Karte bekommst, klärst du am besten direkt bei der Zunft in Weisweil, einen gültigen Jahresfischereischein brauchst du auf jeden Fall. Auch die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße erfragst du dort, dann steht dem ersten Ansitz am Strom nichts im Weg. Petri Heil!

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