Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Rhein bei Elchesheim-Illingen und Neuburgweier. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Elchesheim-Illingen Revier-Sitz
Neuburgweier
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
13 Kilometer Rheinstrom zwischen Plittersdorf und Neuburgweier
Von Rhein-km 341,5 unterhalb des Plittersdorfer Altrheins bis Rhein-km 354,65 auf Höhe Neuburgweier zieht sich die Strecke der Rheinpachtgemeinschaft 3 am badischen Ufer entlang. Plittersdorf, Steinmauern, Elchesheim-Illingen, Au am Rhein und Durmersheim liegen auf dieser Seite aufgereiht, gegenüber zunächst das Elsass, weiter flussab die Pfalz. Gut 13 Kilometer Hauptstrom, die sich drei Vereine gemeinsam gepachtet haben. Wer zum ersten Mal hier steht, merkt sofort: Das ist kein Feierabendweiher, sondern ein Strom mit ordentlich Zug.
Was hier schwimmt und wie du es angehst
Das Artenbild spricht eine klare Sprache. Barbe und Rotauge stehen ganz oben in den Meldungen, dicht dahinter Nase, Döbel und Rapfen. Solche Bestände bauen sich dort auf, wo Strömung über Kies läuft, und genau daran richtest du deinen Ansatz am besten aus. Schweres Blei an der Strömungskante, ein Köder, der nicht sofort abtreibt, dazu Geduld: So kommst du der Barbe deutlich näher als mit feinem Gerät. Rapfen verraten sich dagegen oben, wenn sie im flacheren Wasser hinter Ukelei her sind.
Bei den Räubern führen Zander und Barsch die Liste an, Wels und Hecht kommen dazu, bleiben aber die selteneren Begegnungen. Aal, Karpfen, Brachse und Schleie runden das Bild ab. Auffällig ist der hohe Grundelanteil: Schwarzmundgrundel und Kesslergrundel gehören längst zum Inventar. Wer einen Gummifisch in Grundelgröße dicht am Grund führt, bietet den Zandern ziemlich genau das an, was sie ohnehin fressen.
Zugang und was du vorher klärst
Vom Ufer aus führt der Zugang über die Anliegergemeinden auf badischer Seite, ein Stück Fußweg solltest du einplanen. Der Wasserstand schwankt am Strom deutlich, ein Blick auf den Rheinpegel vor der Fahrt lohnt sich also. Ob und welche Karten es für den Hauptstrom gibt, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dort erfährst du auch, welche Schonzeiten, Mindestmaße und Köderregeln aktuell gelten. Für die Raubfischschonzeit gibt es am Strom zum Beispiel eine eigene Vorgabe zur Ködergröße, und solche Details ändern sich schneller, als man denkt. Petri Heil.