Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Rhein bei Marlen, Kehl und Auenheim. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Marlen
Kehl Revier-Sitz
Auenheim
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Januar bis 31. Dezember
Die Rheinstrecke bei Kehl ist über die Bundesstraßen 28 und 36 erreichbar. Der Fluss bildet hier die Grenze zu Straßburg.
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Beschreibung
Neun Kilometer Strom zwischen Kehl und Straßburg
Auf Höhe von Kehl ist der Rhein gleichzeitig Grenzfluss und viel befahrene Wasserstraße, und genau dieses Stück bewirtschaftet der Angelsportverein Kehl am Rhein e.V. Seine beiden Pachtlose reichen von Rhein-Kilometer 289,016 bis 298,093, zusammen also gut neun Kilometer Strecke. Das Wasser liegt hier in der Stauhaltung und zieht deutlich ruhiger als der freie Oberrhein weiter flussauf. Für dich heißt das: weniger Druck auf der Montage und mehr Zeit, eine Stelle wirklich sauber abzufischen.
Spannend wird der Abschnitt dort, wo etwas den gleichmäßigen Zug unterbricht. Die Hafeneinfahrten von Kehl und Straßburg, der Pionierhafen und die Mündung der Kinzig schaffen Kantenwechsel, Strömungsschatten und Temperaturunterschiede. Solche Übergänge sind am Strom fast immer die erste Adresse, weil Futterfisch sich dort sammelt und Räuber genau darauf warten.
Wer hier unterwegs ist
Der Bestand ist so breit gefächert, wie man es am Oberrhein erwarten darf. Hecht, Zander und Barsch stehen an den Strukturkanten, Welse nutzen die tieferen Rinnen, und beim Friedfisch triffst du auf Karpfen, Schleie, Barbe und Döbel. Auch Aal, Rapfen, Brassen und Rotauge sind für die Strecke belegt, dazu kommen Forellen. Auffallend häufig geht mittlerweile die Schwarzmundgrundel an den Haken, die den Rhein längst flächendeckend erobert hat.
Wer auf Raubfisch geht, arbeitet in der ruhigen Stauhaltung gerne langsamer als im Strom: gründliches Absuchen der Kanten schlägt hektisches Abklappern. Beim Friedfischangeln lohnt es sich, die Ruten auf die flacheren Bereiche neben der Fahrrinne zu legen, wo Barbe und Karpfen ihre Routen ziehen. Und wenn ein Frachter durch ist, gib der Stelle ruhig ein paar Minuten. Der Schwall bringt oft Bewegung ins Wasser, die kurz danach durchaus für Bisse sorgt.
Was du vor dem Losfahren checken solltest
Berufsschifffahrt, Motorboote, Ruderer und Paddler teilen sich das Wasser mit dir, ein sicherer Stand am Ufer und Abstand zur Fahrrinne sind deshalb Pflicht. Der Pegel Kehl-Kronenhof bei Rhein-Kilometer 292,25 gibt dir vorab ein gutes Bild vom Wasserstand, denn steigender Rhein verschiebt die fischbaren Bereiche spürbar. Angefahren wird die Strecke über die Bundesstraßen 28 und 36.
Welche Bestimmungen, Schonzeiten, Mindestmaße und Sperrzonen auf den beiden Rheinlosen gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dort erfährst du auch, unter welchen Voraussetzungen Gäste an der Strecke fischen dürfen. Petri Heil an der Stauhaltung.