Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Rhein bei Greffern, Söllingen und Wintersdorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Greffern
Hügelsheim Revier-Sitz
Söllingen
Wintersdorf
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Knapp 17 Kilometer Oberrhein zwischen Rheinmünster und Wintersdorf
Zwischen Rhein-Kilometer 322,1 auf Höhe Greffern bei Rheinmünster und Kilometer 339,0 bei Rastatt-Wintersdorf liegt eine der interessantesten Gaststrecken am badischen Oberrhein. Bewirtschaftet wird sie von der Rheinpachtgemeinschaft 1, einem Zusammenschluss von zehn Vereinen aus der Region rund um Rastatt, Baden-Baden und Rheinmünster. Der Rhein ist hier Grenzfluss zu Frankreich, und genau diese Weite prägt das Angeln: viel Wasser, viel Strömung, viel Platz.
Wer den Abschnitt zum ersten Mal sieht, unterschätzt ihn leicht. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt der Strom als Giftbrühe, heute lassen sich die entnommenen Fische wieder bedenkenlos verwerten. Lachs und Meerforelle sind zurück, was einiges über den Zustand des Wassers aussagt.
Warum die Staustufe Iffezheim den Abschnitt in zwei Welten teilt
Bei Kilometer 334 steht die Staustufe Iffezheim, und sie zieht mitten durch die Strecke. Oberhalb liegt die Stauhaltung: ruhigeres, tieferes Wasser, in dem sich Futter und damit auch Friedfisch sammelt. Unterhalb wird der Strom wieder deutlich lebendiger, mit kräftigem Zug und den Kanten und Kehrwassern, die daraus entstehen. Für dich heißt das zwei völlig unterschiedliche Ansätze auf ein und derselben Strecke.
Wichtig zu wissen: direkt an der Staustufe und flussabwärts im dortigen Hafenbecken darfst du nicht angeln. Der Kieshafen Iffezheim dagegen zählt zum bewirtschafteten Bereich und ist gerade dann ein Trumpf, wenn der Hauptstrom Hochwasser führt und braun geht. Solche geschützten Bereiche retten am Rhein oft einen ganzen Tag.
Vom Wels bis zum Rapfen
Der Bestand ist so breit, wie man es von einem Strom dieser Größe erwartet. Zander und Hecht stehen an den Strukturkanten, Welse nutzen die tiefen Rinnen, Rapfen jagen im schnellen Wasser oft direkt unter der Oberfläche. Dazu kommen Barben, Karpfen, Brachsen und Aale, und die eingewanderten Grundeln sind längst fester Bestandteil der Nahrungskette geworden. Wer mit Kunstködern unterwegs ist, findet an den Übergängen zwischen ruhigem und ziehendem Wasser die spannendsten Stellen. Beim Ansitz lohnt es sich, die Rute dort abzulegen, wo die Strömung Material abgelegt hat.
Was du vorher klären solltest
Gefischt wird auf dieser Strecke vom Ufer aus. Auf dem Wasser selbst kontrolliert nicht der Verein, sondern die Wasserschutzpolizei, und für alles, was schwimmt, gilt zusätzlich die Rheinschifffahrtspolizeiverordnung. Ob du hier überhaupt mit einem Boot unterwegs sein darfst, klärst du deshalb am besten vorab direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dort erfährst du auch, welche Schonzeiten, Mindestmaße und Entnahmeregeln gerade gelten und wie die Fangstatistik zu führen ist. Petri Heil.