Rhein
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Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Rhein bei Murg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Murg Revier-Sitz
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Beschreibung
Angeln am Hochrhein zwischen Laufenburg und Murg
Zwischen der Fußgängerbrücke in Laufenburg und dem Rothausgraben an der Gemarkungsgrenze zu Bad Säckingen bewirtschaftet der Sportanglerverein Murg-Laufenburg rund fünf Kilometer Hochrhein. Die Strecke umfasst die deutschseitigen Rheinlose 11 und 12 und liegt direkt an der Grenze zur Schweiz, das gegenüberliegende Ufer gehört bereits zum Kanton Aargau. Wer hier fischt, steht an einem echten Strom mit ordentlich Zug im Wasser, geprägt vom Kraftwerk Laufenburg, das die beiden Lose in einen Bereich oberhalb und unterhalb der Staustufe trennt.
Strömungsliebhaber unter sich
Der Fischbestand liest sich wie ein Lehrbuch für kiesige Strömungsstrecken. Döbel, Hasel und Schneider sind hier sehr häufig, dazu kommen starke Bestände an Barbe, Nase, Gründling und Aal. Ein Biss einer Hochrheinbarbe in der vollen Strömung gehört zum Besten, was das Grundangeln in der Region zu bieten hat. Auch die Raubfischfraktion ist vertreten, Wels und Barsch tauchen regelmäßig auf, Hecht und Rapfen eher selten, und mit etwas Glück meldet sich beim Spinnfischen auch mal ein Zander. Vereinzelt gehen zudem Äsche, Bachforelle, Karpfen oder eine Quappe an den Haken.
Am Wasser haben sich vor allem zwei Ansätze bewährt, das klassische Grundangeln auf Barbe und Aal sowie das Spinnfischen mit Wobblern und größeren Gummiködern, mit dem gezielt Hecht und Wels gesucht werden. Mehrere Zuflüsse gliedern die Strecke, darunter Seelbach, Murgbach und Schreibach. Ihre Mündungen sind lohnende Anlaufpunkte, weil dort Nährstoffe und Kleinfisch eingetragen werden. Die vereinseigene Fischerhütte steht in Rhina.
Was du vor dem ersten Wurf wissen solltest
Der Hochrhein ist hier ein Grenzgewässer, das gegenüberliegende Schweizer Ufer wird getrennt bewirtschaftet. Ein Blick auf die genauen Losgrenzen lohnt sich also, damit du sicher im richtigen Abschnitt stehst. Zwischen Laufenburg und Murg wechseln sich ruhigere Kehrwasser und kräftig ziehende Rinnen ab, entsprechend robust darf dein Gerät ausfallen. Welche Regeln im Detail gelten, klärst du am besten direkt beim Sportanglerverein Murg-Laufenburg. Petri Heil am Hochrhein!