Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Rhein bei Rheinfelden (Baden) und Weil am Rhein. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Rheinfelden (Baden)
Weil am Rhein Revier-Sitz
Gewässerdaten
Noch keine Daten vorhanden
Verein
Gewässer-Profil
Die Ufer wechseln zwischen steilen, schwer zugänglichen Passagen und flachen, strandartigen Bereichen. Im unteren Abschnitt prägen Hafenanlagen und Spundwände das Ufer.
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Beschreibung
Vom Laufenburger Brückenbogen bis zur Basler Grenze
Gut 38 Kilometer Hochrhein, aufgeteilt in die Rheinlose 11 bis 19: Das ist das Revier, das der Fischereiverein Grenzach-Wyhlen auf deutscher Seite befischt. Die Strecke beginnt in Laufenburg an der alten Straßenbrücke und zieht sich flussabwärts über Bad Säckingen, Schwörstadt und Rheinfelden bis zur Landesgrenze bei der Zollanlage in Grenzach. Der Rhein bildet hier die Grenze zur Schweiz, geangelt wird auf der deutschen Seite des Stroms. Das Hausrevier der Grenzacher liegt am unteren Ende der Strecke, dort wo der Hochrhein kurz vor Basel noch einmal richtig breit wird.
Strom mit zwei Gesichtern
Der Hochrhein ist ein gestauter Strom, mehrere Flusskraftwerke gliedern die Strecke zwischen Laufenburg und Basel in einzelne Haltungen. Entsprechend wechselt der Charakter: Oberhalb der Staustufen schiebt das Wasser ruhig und tief, unterhalb zieht spürbar Strömung durch. Auch die Ufer sind alles andere als einheitlich. Steile, schwer zugängliche Passagen wechseln mit flachen, fast strandartigen Bereichen, dazu kommen im unteren Abschnitt Hafenanlagen und Spundwände. Bei Grenzach misst der Fluss über 200 Meter von Ufer zu Ufer. In den ruhigen Bereichen stehen Karpfen, Wels und Hecht, in der Strömung haben Döbel und Barbe ihre Standplätze, dazu kommen Zander, Barsch, Aal, Schleie und Äsche. Wer ans Wasser aufbricht, wirft am besten vorher einen Blick auf den Pegel Rheinfelden, denn der Wasserstand entscheidet mit, welche Plätze überhaupt erreichbar sind.
Ein kleiner Verein mit klarer Linie
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Fischereiverein Grenzach-Wyhlen, einem Verein mit rund 60 Mitgliedern und einer aktiven Jugendabteilung. Die Lose teilt er sich mit weiteren Vereinen am Hochrhein, die dieselben Rheinlose bewirtschaften und jeweils eigene Karten dafür ausgeben. Wie ernst man hier den Bestand nimmt, zeigt der Besatz der letzten Jahre: In Rheinlos 19 wurden Zander und Trüschen eingesetzt, zwei Bodenräuber, die der Ausbreitung der Schwarzmundgrundel entgegenwirken sollen. Die Trüsche gilt in Baden-Württemberg als stark gefährdet und soll hier wieder eine stabile Population aufbauen. Welche Bestimmungen am Wasser gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, ebenso die Schonzeiten und Schonmaße, die am Hochrhein zum Teil eigenen Regeln folgen. Und wenn du gehst, nimm deinen Müll mit, der Verein bittet ausdrücklich darum, das Ufer sauber zu hinterlassen.