Rhein
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Parkmöglichkeiten gibt es direkt an der Rheinfähre Kappel-Grafenhausen. Von dort erreichst du sowohl den Rheinabschnitt als auch die Rhinauseen des Vereins.
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Beschreibung
Zweieinhalb Kilometer Strom an der Fähre Kappel-Grafenhausen
Der Rhein bildet hier die Grenze zwischen Baden und dem Elsass, und genau auf dem Stück zwischen Rhein-km 260,97 und 263,515 hat der Angelverein Kappel-Grafenhausen das Sagen. Gut zweieinhalb Kilometer Strom, mitten in der Oberrheinaue westlich von Kappel-Grafenhausen im Ortenaukreis. Wer zum ersten Mal herkommt, orientiert sich am besten am Anleger der Rhinau-Fähre. Der Fähranleger ist der bekannteste Einstieg in die Strecke und für viele der Startpunkt für den Tag am Wasser.
Was das Wasser unterhalb der Staustufe Rhinau macht
Die Strecke liegt unterhalb der Staustufe Rhinau, und das merkst du am Ufer sofort. Der Strom zieht, die Wasserstände wandern mit dem Abfluss, und die Strömungskanten verschieben sich entsprechend. Deine Stelle suchst du deshalb nicht nach Plan, sondern nach dem, was das Wasser gerade tut: die ruhigere Zone hinter einer Uferverbauung, das Kehrwasser am Rand der Hauptströmung, der Übergang von schnell zu langsam. Genau dort sammelt sich Futterfisch, und alles andere folgt. Gefischt wird an dieser Strecke vom Ufer aus, das solltest du bei der Planung einkalkulieren. Welche Vorgaben aktuell gelten, schaust du vor dem Ansitz beim Verein nach.
Vom Rapfen in der Strömung bis zum Wels im tiefen Wasser
Räuber prägen das Bild an dieser Strecke, und das Spinnfischen gilt hier als die erfolgreichste Methode. Rapfen stehen im schnellen Wasser und verraten sich oft selbst, wenn sie im Oberflächenbereich rauben. Barsche hängen an Kanten und Strukturen, Hecht und Zander nutzen die ruhigeren Bereiche als Ansitzplatz, und für den Wels lohnt es sich, tiefe Rinnen und Kolke abzusuchen. Wer lieber sitzt statt läuft, kommt mit Grundmontagen im gemäßigten Wasser an Karpfen, Barben, Döbel und Aale. Am Fähranleger wirbelt der Fährbetrieb immer wieder Futter auf, das die Weißfische anzieht, und wo die Weißfische stehen, sind die Räuber selten weit. Petri Heil.
Anfahrt über die Fähre und Rücksicht auf den Taubergießen
Geparkt wird an der Rheinfähre, von dort erschließen sich sowohl die Rheinstrecke als auch die Rhinauseen des Vereins. Direkt daneben beginnt das Naturschutzgebiet Taubergießen, eine der größten Auenlandschaften am Oberrhein. Dort gelten eigene Schutzbestimmungen, die unabhängig von der Gewässerordnung greifen: Wege nicht verlassen, Uferbewuchs stehen lassen, nichts zurücklassen. Wer sich daran hält, hat an diesem Stück Rhein eine Kulisse, die man am Oberrhein nicht mehr oft findet. Karten und Bedingungen für die Strecke klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.