Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Rhein bei Bad Säckingen und Laufenburg (Baden). Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bad Säckingen Revier-Sitz
Laufenburg (Baden)
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Der Hochrhein bei Bad Säckingen: Grenzfluss mit zwei Gesichtern
Am Hochrhein bei Bad Säckingen angelst du direkt an der Grenze zur Schweiz, auf deutscher Seite im Bereich der Rheinlose 11 bis 19. Die Strecke des Fischereivereins Bad Säckingen wechselt ständig ihren Charakter. In den Stauhaltungen der Kraftwerke Bad Säckingen und Ryburg-Schwörstadt schiebt sich das Wasser ruhig und tief dahin, dazwischen drückt spürbare Strömung über Kiesbänke und naturnahe Uferpartien. Genau diese Mischung macht das Revier so vielseitig, denn ruhige Buchten und tiefe Gumpen liegen oft nur wenige Würfe von rauschendem Kieswasser entfernt. Zwischen der historischen Holzbrücke und dem Rheinufer westlich der Altstadt reihen sich gut erreichbare Uferabschnitte aneinander.
Vom Zander in der Tiefe bis zur Barbe auf der Kiesbank
Der Artenreichtum kann sich sehen lassen. Zander stehen dicht am Grund, hier laufen langsam geführte Gummifische und Wobbler am besten. In den ruhigen Bereichen sind Wels, Karpfen und Aal zu Hause, große Köderfische oder Tauwurmbündel bringen die Bartelträger ans Band, während Boilies und Mais die Karpfen überzeugen. Barbe und Nase halten sich bevorzugt in der Strömung auf, dazu kommen Salmoniden wie Äsche und Bachforelle sowie ein breites Weißfischspektrum von Rotauge über Rotfeder bis zum Döbel, das du mit feinen Posenmontagen und Maden gezielt befischen kannst. Wer lieber mit der Spinnrute unterwegs ist, findet an Kanten und Gumpen ebenso lohnende Ziele wie der klassische Ansitzangler.
Gut vorbereitet ans große Wasser
Am Hochrhein wird tagsüber geangelt, für den Aalfang gibt es abends eine eng begrenzte Ausnahme. Einzelne Bereiche wie der Fischergarten bleiben im Winterhalbjahr für die Fischerei gesperrt, darauf solltest du bei der Platzwahl achten. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Entnahmeregeln aktuell gelten und was du für die Erlaubnis benötigst, erfährst du beim bewirtschaftenden Verein. Wer die Strecke zum ersten Mal befischt, startet am besten in den ruhigen Abschnitten der Stauhaltung und tastet sich von dort in die strömenden Bereiche vor. Dann steht einem Tag am großen Strom nichts mehr im Weg, Petri Heil!