Münchfeldsee
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Am Gewässer so parken, dass niemand behindert wird. Im Öffnungsbereich von Schranken ist das Parken untersagt.
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Beschreibung
Am Rand von Rastatt, zwischen dem Wohngebiet Münchfeld und Niederbühl, liegt der Münchfeldsee. Ein Baggersee von rund 3,3 Hektar, an der tiefsten Stelle etwa 6 Meter. Klein genug, um ihn in einer knappen halben Stunde zu umrunden, und tief genug, dass sich das Wasser im Hochsommer spürbar schichtet. Bewirtschaftet wird er vom Angelsportverein Rastatt 1923, der in der Region insgesamt etwa 271 Hektar Wasser betreut.
Ein Vereinssee mit gepflegtem Bestand
Der Verein besetzt den See regelmäßig und richtet den Besatz nach eigener Aussage am biologischen Gleichgewicht des Gewässers aus. Beim Besatz im November 2023 kamen Friedfische und Raubfische ins Wasser. Aus einer älteren Phase stammt ein Restbestand an Graskarpfen, den die Vereinsrichtlinien eigens schützen: entnommen werden dürfen sie erst ab 80 Zentimetern. Wer auf Raubfisch geht, sollte die Schonzeit für Hecht und Zander im Blick behalten, in der Kunstköder und Köderfisch am Gewässer gesperrt sind.
Vom Ufer, dafür rund um die Uhr
Anders als an den meisten Vereinsgewässern rund um Rastatt wird am Münchfeldsee nicht vom Boot geangelt. Die Richtlinien nehmen ihn ausdrücklich von der Bootsangelei aus, gefischt wird also durchgehend vom Ufer. Zeitlich gibt es dagegen keine Grenze. Seit der Landesfischereiverordnung von 2022 weist der Verein das Nachtangeln an allen seinen Gewässern aus. Erlaubt sind zwei Fanggeräte je Angler, die ständig beaufsichtigt sein müssen. Feuer und Grillstellen sind an allen Vereinsgewässern untersagt.
Als Gast an den See
Der Münchfeldsee ist eines der wenigen Gewässer des Vereins, für die es Tageskarten gibt. Der Zugang ist allerdings an eine Bedingung geknüpft, die man kennen sollte, bevor man anreist: Ein Gastangler darf hier nur fischen, wenn ein Vereinsmitglied als Pate für ihn bürgt. Dazu kommen eigene Entnahmegrenzen für Tageskarten. Der staatliche Fischereischein und ein gültiger Erlaubnisschein sind ohnehin Pflicht und werden von den Fischereiaufsehern kontrolliert. Wie die aktuellen Bedingungen aussehen und ob gerade Karten ausgegeben werden, klärst du am besten direkt beim Verein.