Gewässer

Jagst Gaststrecke Richtung Klepsau

Fischereifreunde Dörzbach und Umgebung e.V.
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Ein Angel-Revier über 2 km
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 4 Stunden
ca. 14 °C Wasser 15 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 25
AalÄscheBachforelleBachschmerleBarbeBarschBitterlingBrachseDöbelElritzeGroppeGründlingHaselHechtKarpfenNaseRegenbogenforelleRotaugeRotfederSchleieSchneiderStrömerUkeleiWelsZander
Angeltechniken 4
FliegenfischenGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 5
Angeln an Fischpässen Verboten
Angeln im Biotop Verboten
Angeln von Brücken Verboten
Befahren von Wiesen Verboten
Jagstverordnung beachten Hinweis

Verein

Fischereifreunde Dörzbach und Umgebung e.V.

Glaswiesenstraße 30, 74677 Dörzbach, Baden-Württemberg, Deutschland

Gewässer-Profil

2,0m
Max. Tiefe
1,5km
Länge
10 bis 40m
Breite
rund 240 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Mindestmaße und Schonzeiten richten sich nach den Vorgaben des Vereins und der Jagstverordnung.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Mittellauf der Jagst bei Dörzbach

Zwischen Dörzbach und Klepsau gibt die Jagst, ein knapp 200 km langer Mittelgebirgsfluss, eine Strecke für Gastangler frei. Die Fischereigrenze beginnt unterhalb der beiden Wehre an der Jagstbrücke Dörzbach beziehungsweise der Ölmühle und reicht in Richtung Klepsau bis zu einer beschilderten Grenze auf halber Strecke. Der Fluss zählt zu den am natürlichsten erhaltenen Gewässern seiner Größe in Deutschland, und das merkst du am Wasser: Eisvogel, Silberreiher und eine auffallende Vielfalt an Libellen gehören hier zum Bild.

Rauschen, Wehre und ruhige Staustrecken

Der Charakter wechselt auf engem Raum. In den flachen Rauschen zieht das Wasser zügig über Kies und Steine, in den Staubereichen der Wehre läuft es gemächlich. Wehre und natürliche Sohlschwellen gliedern den Abschnitt in mehrere Teilstücke. Die Breite liegt zwischen rund 10 und 40 Metern, die Tiefe meist zwischen 0,2 und 2 Metern. Einen Großteil des Jahres ist das Wasser so klar, dass du fast überall bis zum Grund schaust, was Sichtfischen erst richtig spannend macht. Mit Goldbach und Forellenbach münden zwei kleinere Seitengewässer ein und bringen frisches, kühleres Wasser. Im Hochsommer wird die Jagst hier allerdings recht warm, für Salmoniden ist die Strecke deshalb kaum geeignet.

Barbenregion mit breitem Artenspektrum

Dieser Abschnitt gehört zur Barbenregion, und das spiegelt sich im Bestand. Im strömenden Wasser stehen kräftige Barben, dazu Döbel, Nasen und Hasel, in ruhigeren Zonen findest du Karpfen, Schleien und Brachsen. An Räubern gehen dir Hecht und Zander an den Haken, auch Aal und Wels sind vertreten. Dass kleine Arten wie Elritze, Bitterling und Groppe vorkommen, sagt viel über die Wasserqualität. Vom Fliegenfischen über Spinnfischen und Trotting bis zum Stalking und klassischen Ansitz lässt sich hier fast jede Methode ausprobieren.

  • In den Rauschen mit leichter Montage gezielt auf Barbe und Döbel
  • An den Wehrkesseln und tieferen Rinnen nach Hecht und Zander suchen
  • Bei dem oft glasklaren Wasser auf feine Schnüre und Tarnung achten

Bewirtschaftet wird die Strecke von den Fischereifreunden Dörzbach und Umgebung. Ob und welche Gastkarten gerade verfügbar sind, klärst du am besten direkt beim Verein. Ein Hinweis noch für unterwegs: Das Befahren der Wiesen am Ufer ist nicht gestattet. Petri Heil an der Jagst.

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