Zwergwörnitz
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Beschreibung
Kleiner Nebenfluss mit eigenem Charakter
Die Zwergwörnitz ist so ein Gewässer, das man im mittelfränkischen Hügelland leicht übersieht und genau deshalb spannend findet. Auf rund 16 Kilometern schlängelt sie sich durch die Landschaft, ehe sie zwischen Schopfloch und Lehengütingen auf gut 440 Metern Höhe von rechts in die Wörnitz mündet. Wer hier ans Wasser geht, hat keinen breiten Strom vor sich, sondern ein überschaubares Fließgewässer mit Kehren, Gumpen und ruhigen Gleiten. Diese Kleinräumigkeit macht den Reiz aus: Du liest das Wasser auf wenigen Metern und bist nah dran am Fisch.
Was zwischen Weidelbach und der Mündung läuft
Die befischbare Gaststrecke des Fischereivereins Dinkelsbühl reicht von der Landesgrenze bei Weidelbach an der Autobahnbrücke bis zur Einmündung in die Wörnitz. Auf diesem Stück triffst du die typischen Bewohner kleinerer Fließgewässer. Döbel und Rotaugen stehen in der Strömung, Barsche lauern an Kanten und Strukturen, in den tieferen, ruhigeren Abschnitten gehen dir auch Schleie, Brachse oder der eine oder andere Hecht an den Haken. Weil die Zwergwörnitz direkt mit der Wörnitz verbunden ist, ziehen immer wieder Fische aus dem größeren Fluss herein. Das macht die Strecke abwechslungsreicher, als ihre Größe vermuten lässt.
So gehst du die Strecke an
An einem kleinen Fluss zählt Pirsch mehr als schweres Gerät. Leichtes Ansitz- und Grundangeln an den tieferen Stellen, eine feine Pose in den Gleiten oder gezieltes Spinnfischen auf Barsch und Hecht passen hier am besten. Geangelt wird vom Ufer aus, und das Nachtangeln ist erlaubt, sodass auch die Dämmerungsstunden ihre Chance haben. Tritt leise auf, halte Abstand zu anderen und denk an die Schonzeiten der einzelnen Arten. Welche Karten es für die Gaststrecke gibt und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil an der Zwergwörnitz!