Wörnitz
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Beschreibung
Mitgliederstrecke der Wörnitz zwischen Neustädtlein und Wilburgstetten
Hier zeigt sich die Wörnitz von ihrer ruhigen, fränkischen Seite. Zwischen Neustädtlein und Wilburgstetten zieht der Fluss in gemächlichem Lauf durch das offene Wiesental südlich von Dinkelsbühl. Das Gefälle ist gering, gerade einmal rund 0,7 Promille auf ihrem Gesamtlauf, und genau das prägt den Charakter: weiche Strömung, viele Kurven, immer wieder kleine Gumpen und ruhigere Kehrwasser, in denen sich die Fische sammeln. Kurz vor dem unteren Ende der Strecke, bei Wilburgstetten, nimmt die Wörnitz von Westen die Rotach auf, was zusätzliche Struktur und Bewegung ins Wasser bringt.
Was im Wasser steht
Die Wörnitz gehört klar zur Cypriniden-Region, der typische Mix aus friedfischlastigem Bestand mit kräftigen Räubern obendrauf. Auf Karpfen, Schleie, Brachse und Rotauge lässt sich hier gezielt ansitzen, und mit etwas Gespür für die Standplätze gehen dir auch Hecht, Zander und der ein oder andere Wels an den Haken. Aale runden das Bild ab. Das Grundangeln hat sich an diesem Abschnitt als besonders fängig erwiesen, kein Wunder bei dem weichen Sohlgrund und den tieferen Rinnen entlang der Prallufer. Wer auf Raubfisch aus ist, findet an Kanten, Krautfeldern und am Rotach-Einlauf die spannenderen Plätze.
Gut zu wissen vor dem Anwurf
Diese Strecke ist die längste reine Mitgliederstrecke des bewirtschaftenden Vereins und reicht bis zur Verbandsgrenze bei Wilburgstetten. Sie darf ausschließlich von Vereinsmitgliedern befischt werden, eine Gastkarte gibt es für diesen Abschnitt nicht. Ob und wie du Zugang bekommst, klärst du am besten direkt beim Verein. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und sonstigen Regeln gerade gelten, regelt die aktuelle Gewässerordnung, ein kurzer Blick dort hinein vor dem ersten Wurf lohnt sich immer. Petri Heil an der Wörnitz!