Wörnitz
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Fahrzeuge dürfen nur an Wegrändern abgestellt werden. Das Befahren von Wiesen, Ufergrundstücken und Flurwegen (Bauernwegen) ist nicht gestattet.
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Beschreibung
Wörnitz bei Dinkelsbühl: die Gästestrecke Neustädtlein
Direkt unterhalb der alten Stadtmauer von Dinkelsbühl zieht die Wörnitz in ruhigen Schlingen durch das mittelfränkische Wiesental. Die Gästestrecke Neustädtlein reicht vom Stadtteil Neustädtlein flussabwärts bis zum Abfall Diederstetten und misst rund zwei Kilometer. Mit Tages- oder Wochenkarte darfst du hier als Gast ans Wasser, ganz ohne Vereinsmitgliedschaft.
Ein Fluss, der sich Zeit lässt
Die Wörnitz gehört zu den gemächlichen Vertretern ihrer Zunft. Ihr Sohlgefälle liegt bei mageren 0,7 Promille, das Wasser schiebt also kaum und steht über weite Strecken fast still. Für dich heißt das: kein hektisches Suchen nach Strömungskanten, sondern geduldiges Lesen der ruhigen Gleiten, Uferkanten und Krautfelder. Wo sich der Fluss windet, gräbt er auf der Prallseite tiefere Rinnen aus, und genau diese Stellen lohnen einen zweiten Blick. Im Sommer wächst das Wasser stellenweise zu, dann sind die freien Löcher zwischen den Krautbänken oft die besten Plätze.
Wer hier auf Beute lauert
Räuberisch unterwegs sind vor allem Hecht und Zander, dazu kommen Flussbarsche und mit etwas Glück ein kapitaler Waller. Beim Spinnfischen tastest du dich am besten an den Krautkanten entlang, beim Ansitz auf Raubfisch bringt der tote Köderfisch außerhalb der Schonzeit seine Bisse. Auf der Friedfischseite stehen Karpfen, Schleie, Brachse und Rotaugen auf dem Programm, ergänzt von Aal, Rapfen und Döbel. Wer mit Grund- oder Posenmontage auf Weißfisch geht, findet an den ruhigen Buchten dankbare Standplätze. Petri Heil ist hier kein leeres Versprechen, wenn du die Stelle richtig liest.
Bevor du die Rute aufbaust
Geangelt wird ausschließlich vom Ufer, das Ausbringen von Montagen mit Schlauch- oder Bellyboot ist an der Wörnitz aber erlaubt. Dein Fahrzeug stellst du nur am Wegrand ab; Wiesen und Bauernwege bleiben tabu, sonst gibt es Ärger mit den Grundbesitzern. Tages- und Wochenkarten gibt es beim bewirtschaftenden Verein, dort klärst du auch, welche Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen aktuell gelten. Ein Blick in die gültige Gewässerordnung vor dem ersten Wurf erspart dir später Diskussionen mit der Fischereiaufsicht.