Wörnitz
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Beschreibung
Die Wörnitz bei Brünsee: Schlangenfluss mit Charakter
Im schwäbischen Donau-Ries schlängelt sich die Wörnitz in engen Bögen durch die Landschaft, und genau diesem Ruf als Schlangenfluss macht sie auch bei Brünsee unweit von Harburg alle Ehre. Der Abschnitt liegt zwischen den Wörnitz-Kilometern 15,5 und 17,6 und bringt auf gut zwei Kilometern erstaunlich viel Abwechslung mit. Mal zieht das Wasser träge und kurvig dahin, mal fächert es sich über kiesigem Grund breiter auf. Wer hier zum ersten Mal steht, unterschätzt schnell, wie viele Stellen auf so kurzer Strecke beangelt werden wollen.
Buchten, Altarme, Kraut- und Seerosenfelder sowie alte überhängende Ufergehölze sorgen für reichlich Struktur. In den seichten, langsam strömenden Bereichen tummeln sich Weißfische, und wo viel Futterfisch steht, sind die Räuber nicht weit. Barsch, Hecht und Zander gehören hier zu den spannenden Zielen, und in tief ausgespülten Rinnen und Gumpen kann dir auch mal ein Wels die Schnur strammziehen.
Welche Fische dich an der Brünseer Strecke erwarten
Die Mischung aus Strömung und Ruhezonen macht den Bestand vielseitig. Auf Barbe und Plötze lohnt sich der klassische Ansitz fast immer, während Karpfen und Schleien eher in den ruhigeren Kehren beißen. Wer es auf Räuber abgesehen hat, kommt mit der leichten Spinnrute weit, weil sich so viele kleine Hotspots zügig abklopfen lassen. Rund um die seichteren Aufweitungen ist sogar die Fliegenrute eine Überlegung wert, und an den engeren Rinnen unterhalb der Brücken spielt die Drop-Shot-Montage ihre Stärke aus.
Gut zu wissen vor dem Ansitz
Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom Fischereiverein Donauwörth e.V. Für die Wörnitz gilt eine eigene Raubfisch-Schonzeit: Hecht und Zander sind von Mitte Februar bis Mitte Mai geschont, und in dieser Phase bleiben Kunstköder und Köderfisch an der Wörnitz tabu. Welche Karten es gibt und welche Regeln gerade aktuell sind, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst. Lebende Köderfische sind ohnehin verboten, und ein Eintrag ins Fangbuch gehört nach dem Fang dazu. Petri Heil an der Wörnitz!