Wiese
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Die Reviere sind über die gesamte Pachtstrecke bequem zu Fuß und mit dem Auto erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es in der Stadtmitte von Zell, von dort sind die Strecken in wenigen Minuten erreichbar.
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Beschreibung
Forellenfischen an der Wiese im Zeller Bergland
Vom 1440 Meter hohen Feldberg läuft die Wiese hinunter ins Südschwarzwälder Tal, das ihren Namen trägt, bevor sie nach rund 70 Kilometern bei Basel den Rhein erreicht. Johann Peter Hebel nannte sie einmal „Feldbergs liebliche Tochter“, und genau dieses Gefühl stellt sich ein, wenn du im Abschnitt zwischen Mambach, Atzenbach und Zell im Wiesental am Wasser stehst. Tannenbewachsene Hänge steigen rechts und links steil an, der Bach zieht klar und kühl durch eine über weite Strecken naturbelassene Talsohle.
Ein Abschnitt mit ständig wechselndem Gesicht
Auf den rund acht Kilometern der Pachtlose 2 und 3 bekommst du selten zweimal dasselbe Wasser vor die Füße. Mal schiebt sich die Wiese in einer Breite von zehn bis zwanzig Metern als schnelle Rieselstrecke über Kies, mal staut sie sich in ruhige, tiefere Kanalabschnitte. Prallufer mit langgezogenen Gumpen wechseln mit Restwasserzonen und frei fließenden Passagen. Diese Vielfalt hat einen handfesten Vorteil: Selbst bei unterschiedlichen Pegelständen findest du fast immer eine Stelle, die sich lohnt.
- schnelle Rieselstrecken über grobem Kies
- aufgestaute, tiefere Kanalabschnitte
- Prallufer mit ausgespülten Gumpen und Restwasserzonen
Wilde Forellen und die Fliege
Der Leitfisch ist hier die Bachforelle, dazu kommen eingewachsene Regenbogenforellen und Bachsaibling. Die meisten Fische bewegen sich um die 300 Gramm, doch jedes Jahr steigen auch kapitale Exemplare jenseits des Kilos ein, einzelne Regenbogner bringen es auf über zwei Kilo. Dass der Bestand so gesund ist, liegt am reichen Nahrungsangebot aus Bachflohkrebsen, Stein- und Köcherfliegen sowie an Begleitfischen wie Elritze und Groppe. Gefischt wird ausschließlich mit der Fliege, und zwar widerhakenlos. Wer die Trockenfliege übers schäumende Wasser unterhalb der Staus führt oder die Nymphe durch die tiefen Rinnen treibt, ist hier goldrichtig.
Bevor du losziehst
Die Reviere lassen sich über die gesamte Strecke bequem zu Fuß ablaufen und sind mit dem Auto gut erreichbar. Von der Stadtmitte in Zell bist du in wenigen Minuten an den schönsten Plätzen. Die Zahl der Jahres- und Tageskarten ist bewusst klein gehalten, weshalb du selten jemandem begegnest. Ob und welche Karten gerade verfügbar sind, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Anglerverein. Der angrenzende Nebenbach Angenbach gehört übrigens nicht zur Strecke. Als beste Zeit gilt das frische Frühsommerwasser im Mai und Juni. Petri Heil.