Wiese
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Gewässerdaten
Verein
Anglerverein Petri-Heil Todtnau e.V. 1977
Gewässer-Profil
01. Mai bis 30. September
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Beschreibung
Kalter Gebirgsbach unterm Feldberg
Hoch im südlichen Schwarzwald, gespeist aus den Hängen rund um den Feldberg, stürzt die Wiese als rauer Salmonidenbach ins Tal. Auf der Strecke der Bergwelt Todtnau befischst du dieses obere Stück vom letzten Haus in Fahl bis hinunter zum Wasserfall im Ortsteil Schlechtnau, gut fünfeinhalb Kilometer klares, kühles Wasser über Stein und Kies. Wer den Trubel der großen Flüsse satt hat, findet hier das Gegenteil: schmal, schnell, sauerstoffreich.
Das Gefälle prägt alles. Das Wasser bleibt selbst im Hochsommer frisch, die Strömung arbeitet ununterbrochen, und zwischen Schwällen und kleinen Gumpen wechseln ruhige und wilde Passagen einander ab. Genau dieser Mix macht den Abschnitt zu echtem Forellenrevier.
Forellen zwischen Stein und Strömung
Der Bestand ist typisch für so einen Gebirgsbach: Bachforelle und Regenbogenforelle stehen im Mittelpunkt, dazu tummelt sich die kleine Elritze in den Flachzonen. Die Fische halten sich dort auf, wo Struktur Deckung und Nahrung zusammenbringt, hinter Steinen, an der Abrisskante eines Schwalls oder im tieferen Wasser unterhalb kleiner Stufen.
Die Strecke ist eine reine Fliegenfischenstrecke, und das passt zum Charakter des Wassers. Mit leichtem Gerät und vorsichtiger Annäherung kommst du am weitesten, denn im klaren, flachen Bach sind die Forellen scheu. Taste dich von unten an die Standplätze heran und lies das Wasser, bevor du den ersten Wurf setzt.
- Hinter größeren Steinen, wo die Strömung bricht
- An den Kanten kleiner Schwälle und Stufen
- In den ruhigeren Gumpen unterhalb der Abrisse
Bevor du ans Wasser gehst
Die Saison im Bereich Bergwelt Todtnau läuft normalerweise von Mai bis September, also genau dann, wenn das Tal von seiner schönsten Seite zeigt. Die Strecke ist auf Feriengäste der Region zugeschnitten, die Ausgabe der Gastkarten ist begrenzt und an Bedingungen geknüpft. Ob und welche Karten es für dich gibt, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.
Plane genug Zeit fürs Waten und für den Auf- und Abstieg ein, das Gelände ist steil und das Ufer streckenweise wild. Festes Schuhwerk gehört ebenso ins Gepäck wie die Rücksicht auf das empfindliche Bachbett. Dann steht ein paar ruhigen Stunden im kühlen Wasser nichts im Weg. Petri Heil.