Wied

Gewässer

Wied Strecke Niederbreitbach

Niederbreitbach, Rheinland-Pfalz
Ortsgemeinde Niederbreitbach (VG Rengsdorf-Waldbreitbach)
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 12
AalÄscheBarbeBarschBrachseDöbelForelleHechtKarpfenNaseRotaugeSchleie
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 8
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Entnahme von Nasen (ganzjährig) Verboten
Fliegenfischen Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Angeln nur mit der Handangel Hinweis
Zweite Angel nur mit Jahresschein Hinweis

Verein

Ortsgemeinde Niederbreitbach (VG Rengsdorf-Waldbreitbach)

Neuwieder Straße 28, 56588 Waldbreitbach, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Gewässer-Profil

Angelsaison
Frühjahrs-Schonzeit mit Angelverbot vom 15.04. bis 31.05. Außerhalb ganzjährig befischbar, Schonzeiten der Arten beachten.

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Beschreibung

Zwischen Hausen und dem Nonnenbach

Unterhalb von Hausen, ab dem Schießplatzweg, beginnt die Niederbreitbacher Strecke der Wied und zieht sich bis zur Mündung des Nonnenbachs. Auf diesem Stück windet sich die Wied in engen Kurven und weiten Schleifen durch das Tal im Naturpark Rhein-Westerwald. Der Grund ist über weite Teile kiesig, das Wasser läuft mal flach und zügig über Rauschen, mal staut es sich oberhalb der Wehre zu ruhigeren, tieferen Bereichen. Genau dieser Wechsel macht den Abschnitt so abwechslungsreich, denn du findest auf wenigen Kilometern ganz unterschiedliche Charaktere von Fließgewässer.

Was dich am Wasser erwartet

Als Forellen- und Äschenbach hat die Wied hier einen guten Ruf, und das merkst du an den schnell überströmten Kiesstrecken, an denen die Salmoniden stehen. In den ruhigeren Staubereichen sieht die Sache anders aus. Dort ziehen Barben und Döbel ihre Runden, dazu kommen Rotaugen, Brachsen, Schleien und der eine oder andere Karpfen. Auch Hecht, Barsch und in den Dämmerstunden Aal lassen sich überlisten. Wer mit Kunstköder unterwegs ist, fährt mit dem Spinnfischen an den Strömungskanten oft am besten, während sich die tieferen, langsamen Zonen für den Ansitz auf Friedfische anbieten.

Lohnende Stellen erkennst du meist an der Struktur:

  • die Kehrwasser und tiefen Gumpen rund um die Wehre, wo Fische Deckung und Nahrung finden
  • Strömungskanten am Übergang von flachem zu tiefem Wasser
  • überhängende Ufer und Wurzelstöcke, hinter denen größere Fische auf Beute warten

Bevor du losziehst

Im Frühjahr gilt an der Wied eine Schonzeit, in der nicht geangelt werden darf. Welche Zeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein, der die Strecke betreut. Auch ob und welche Erlaubniskarten es für den Abschnitt Niederbreitbach gibt, erfährst du dort. Pack dir festes Schuhwerk ein, denn die Ufer sind über weite Strecken naturbelassen, und plane ruhig etwas Zeit zum Wandern am Wasser ein. Die Schleifen der Wied laden dazu ein, nicht an einer Stelle kleben zu bleiben, sondern den Fisch zu suchen. Petri Heil!

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