Weser
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Viele Angelstellen sind leicht mit dem Auto erreichbar, einige erfordern einen kurzen Fußmarsch ans Ufer.
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Beschreibung
Wo Oberweser und Unterweser ineinander übergehen
Zwischen Ohr und Tündern, ab Flusskilometer 130, beginnt dein Revier an der Weser. Auf den ersten Kilometern zeigt sich der Strom als Oberweser: rund 100 Meter breit, mit ruhiger, sanfter Strömung. Stellen wie die Sandbank, das Knochenhauereck oder der Abschnitt unter dem Ohrberg sind unter Anglern längst keine Geheimtipps mehr. Viele davon erreichst du bequem mit dem Auto, ein paar verlangen einen kurzen Fußmarsch ans Wasser.
Stadtstrecke Hameln und die Buhnenfelder flussab
Im Hamelner Stadtgebiet reihen sich gute Plätze aneinander, vom DLRG-Heim über die Hafenspitze bis zur Promenade an der alten Eisenbahnbrücke. Hinter dem Wehr- und Schleusenbereich, der nicht befischt werden darf, beginnt die Unterweser. Hier wird der Fluss schmaler und die Strömung packt kräftiger zu. Zahlreiche Buhnenfelder von Fischbeck über Lachem und Fuhlen bis Hessisch Oldendorf und Rumbeck schaffen Strömungskanten und ruhige Kehrwasser, genau die Strukturen, an denen sich Fisch sammelt.
Vom Weißfisch bis zum kapitalen Zander
Die Artenvielfalt kann sich sehen lassen, über zwanzig Fischarten tummeln sich auf der knapp dreißig Kilometer langen Pachtstrecke. In der Oberweser dominieren Weißfische, Barsche und Aale, dazu setzen sich Karpfen ans Band, und auch Welse werden häufiger gemeldet. Hecht und Zander drehen vor allem in den Herbst- und Wintermonaten auf. Die Unterweser spielt ihre Stärke beim Raubfisch aus: Zander bis 90 Zentimeter sind hier keine Seltenheit, und an den strömungsreichen Abschnitten kommen Rapfen und Barben dazu. Die Aale beißen flussab oft noch ein Stück besser.
Bevor du an die Weser fährst
Ein paar Bereiche sind tabu: der Wehr- und Schleusenbereich in Hameln, die Strecke bei Wehrbergen, das Naturschutzgebiet Hohenrode sowie der Sportboothafen. Auch die angrenzenden Kiesteiche samt ihren Einfahrten gehören nicht zur Pachtstrecke. Welche Karten es gibt und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts im Weg. Petri Heil!