Weser
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Pachtgemeinschaft Bodenwerder/Pegestorf/Polle
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Beschreibung
Oberweser zwischen Stahle und Bodenwerder
Auf rund 26 Kilometern zieht die Weser hier mitten durchs Weserbergland, von der Landesgrenze bei Stahle hinauf bis zur Eisenbahnbrücke in Bodenwerder. Drei Vereine bewirtschaften die Strecke gemeinsam, und das merkst du am Wasser: mal schiebt der Fluss ruhig und breit dahin, mal zieht die Strömung spürbar an, etwa an den vielen Buhnen, die das Ufer gliedern. Genau diese Buhnenfelder sind das prägende Merkmal. Hinter den Steinpackungen beruhigt sich das Wasser, davor fräst der Zug tiefe Rinnen aus, und in diesem Wechsel aus Kehrwasser und Strömung stehen die Fische.
Was hier auf dich wartet
Die Weser im Weserbergland ist ein echtes Mischgewässer. Barben, Döbel, Nasen und Brachsen gehören zum festen Bestand, und gerade die Barbe macht den Reiz dieses Abschnitts aus. Mit Futterkorb und robustem Grundblei kommst du in der Strömung am weitesten, am besten an der Kante zwischen schnellem und langsamem Wasser. Wer es auf Räuber abgesehen hat, findet in Zander und Hecht starke Gegner; die Buhnenkessel und die tiefen Löcher sind dafür erste Adressen. Aale lohnen die Nacht, und in den kühleren Monaten ziehen mit Bachforelle, Äsche und gelegentlich Meerforelle oder Lachs auch edle Salmoniden durch den Strom.
Je nach Ansatz bieten sich verschiedene Wege an:
- Feedern und Grundangeln an der Strömungskante auf Barbe und Weißfisch
- Spinnfischen entlang der Buhnen auf Zander, Hecht und Rapfen
- Ansitz in der Dämmerung und nachts auf Aal
Bevor du losziehst
Die Strecke ist über eine gemeinsame Gastkarte der drei Vereine befischbar. Ob und welche Karten gerade ausgegeben werden, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein, genauso wie die Frage, welche Papiere du mitführen musst. Plane außerdem die geschützten Bereiche ein: Im Mündungsbereich der Süße bei Pegestorf und am Mühlgraben (Toter Arm) in Bodenwerder ruht das Angeln in der ersten Jahreshälfte, und einzelne Buhnen können bei Vereinsveranstaltungen kurzfristig gesperrt sein. Auch die Schonzeiten der einzelnen Arten ändern sich gelegentlich, deshalb gilt: die aktuellen Bestimmungen vor dem Anhieb beim Verein gegenchecken. Dann steht einem ruhigen Tag am Strom nichts im Weg. Petri Heil.