Weser

Gewässer

Weser Strecke Hann. Münden – Gieselwerder

Hann. Münden, Niedersachsen
Fischereigenossenschaft Münden
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 14
AalÄscheBachforelleBarbeBarschBrachseDöbelHechtKarpfenRapfenRotaugeSchleieWelsZander
Angeltechniken 6
AnsitzangelnFeederangelnFliegenfischenGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Anfüttern Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Eisangeln Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Angeln mit maximal zwei Ruten Hinweis

Verein

Fischereigenossenschaft Münden

Berliner Straße 103, 34346 Hann. Münden, Niedersachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

45,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, das Angeln ist rund um die Uhr erlaubt. Schonzeiten und Mindestmaße der einzelnen Arten beachten.

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Fischbestand
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Beschreibung

Wo Werra und Fulda zur Weser werden

Am Weserstein in Hann. Münden treffen Werra und Fulda aufeinander, und genau hier beginnt die Weser mit Stromkilometer null. Von diesem Zusammenfluss zieht sich die von der Fischereigenossenschaft Münden bewirtschaftete Strecke rund 45 Kilometer flussabwärts bis nach Bodenfelde und Gieselwerder, durch das hügelige Weserbergland an der Grenze zwischen Niedersachsen und Hessen. Wer den Oberlauf kennt, weiß: Das ist noch ein junger, lebendiger Fluss, weit weg von träger Tiefebene.

Strömung, Buhnen und was darunter steht

Der Abschnitt strömt zügig, und das prägt das ganze Angeln hier. Charakteristisch sind die kleinen Buhnenköpfe, die das Wasser lenken und hinter sich ruhigere Kehrwasser schaffen. Genau diese Kanten zwischen Strömung und Stillwasser sind die spannenden Adressen: Hier sammelt sich Nahrung, und hier stehen die Fische. In der kräftigen Strömung fühlen sich strömungsliebende Arten wohl, allen voran Barbe und Döbel, dazu Rapfen, Brachse und Rotauge im offenen Wasser. An den Raubfisch gehst du auf Hecht und Zander, in den Buhnenfeldern lauert auch der eine oder andere Wels. In den kühleren, sauerstoffreichen Partien des Oberlaufs kommen sogar Äsche und Forelle vor.

Weil das Wasser drückt, hat sich das Feedern als die ergiebigste Methode etabliert: Ein Korb hält den Köder am Grund, und das Anfutter zieht eine Spur hinter die Buhne. Genauso funktionieren klassisches Grundangeln und die Pose in den ruhigeren Bereichen. Auf Raubfisch lohnt das Spinnfischen entlang der Strömungskanten, und in den oberen, schnelleren Zügen ist auch die Fliege eine Option.

Petri an einem Fluss mit Geschichte

Der Reiz dieser Strecke liegt im Wechsel: mal die offene, breite Stromrinne, mal eine geschützte Bucht hinter einer Buhne, dazu der weite Blick ins Weserbergland. Geangelt werden darf hier grundsätzlich rund um die Uhr, was vor allem den Ansitz auf Aal oder Zander in der Dämmerung und Nacht reizvoll macht. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und sonstigen Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt bei der bewirtschaftenden Fischereigenossenschaft, ebenso die Frage, welche Erlaubnisscheine es für deine Wunschstrecke gibt und was du dafür mitbringen musst. Wer den Oberlauf der Weser zum ersten Mal beangelt, sollte sich Zeit fürs Lesen des Wassers nehmen, dann belohnt dich dieser Abschnitt mit ehrlichem Flussangeln. Petri Heil.

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